Tennis
Fliegende Tennisschläger und Stars ausser Rand und Band

Serena Williams tat es gestern, John McEnroe vor 27 Jahren. Ausraster auf dem Tennisplatz sind nichts Neues. Auch der Schweizer Michael Lammer flippte an der Qualifikation für das ATP aus.

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Nicht nur Serena Williams verlor einige Male die Nerven auf dem Tennisplatz, sondern auch ihre Schwester Venus. Doch diese Ausraster haben nichts mit den Williams-Genen zu tun, denn die Schwestern sind nicht die Einzigen, denen der Geduldsfaden das eine oder andere Mal gerissen ist.

Aber über die Konsequenzen machten sich die Übeltäter wohl keine Gedanken.

48 Raquettes in einer Saison

Egal ob Fehlentscheidungen des Schiedsrichter oder Selbstverschulden eines Fehlers, bei Marat Safin, Sieger des Australian Open 2005, flogen regelmässig die Raquettes durch die Luft. So zerstörte er pro Saison zirka 48 Tennisschläger.

Auch Fernando Gonzalez verstand es sein Publikum zu unterhalten und schlug ebenfalls bei Gelegenheit den einen oder anderen Schläger auf den Boden.

Der König unter den Cholerikern

Doch was ist schon dabei das Raquette nur auf den Boden zu knallen, dachte sich wohl Mikhail Youzhny. Deshalb haute er sich das Ding mit Wucht mehrmals an den Kopf.

Der Schweizer Tennisspieler Michael Lammer sorgte auch schon für einen kleinen Eklat. Er rastete nach dem Satzausgleich des Österreicher Stefan Koubek, an der Qualifikation für das ATP, aus und warf seinen Schläger aus Frust in Richtung Lininenrichter. Jedoch war der Treffer von Lammer keine Absicht und so gab es keine Konsequenzen.

Aber es gibt nur einen der sie alle übertrumpft und das ist der König unter den Cholerikern: John McEnroe. (mau)

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