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Federer deklassiert Wawrinka im Halbfinal und trifft nun auf Djokovic

In Rom in Topform: Roger Federer

In Rom in Topform: Roger Federer

Roger Federer erreicht mit einem überraschend deutlichen 6:4, 6:2 gegen Stan Wawrinka den Final des Masters-1000-Turniers in Rom. Gegner wird die Weltnummer 1 Novak Djokovic sein.

Federer gewann das Schweizer Duell gegen Stan Wawrinka (ATP 9) in nur 55 Minuten. Federer steht in Rom zum vierten Mal nach 2003, 2006 und 2013 im Final, hat das Turnier aber noch nie gewonnen. Im Endspiel trifft die Weltnummer 2 auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Es wird am Sonntag (16.00 Uhr) das 39. Aufeinandertreffen (20:18 Siege für Federer) der beiden sein. Djokovic ist der Titelverteidiger.

Er kam am Nachmittag im Foro Italico erstmals in dieser Woche ohne einen dritten Satz zum Ziel. In 1:35 Stunde feierte er gegen den Spanier Ferrer einen 6:4, 6:4-Erfolg. Djokovic war der komplettere Spieler und nützte seine Chancen konsequenter als die Weltnummer 8. Der Serbe startete optimal und ging im ersten Satz gleich mit der ersten Breakmöglichkeit 2:1 in Führung. Im zweiten Durchgang reichte ein Schlussspurt vom 3:4 zum 6:4. Djokovic gewann zehn der letzten elf Punkte und wehrte alle drei Breakchancen des Spaniers - eine im ersten, zwei im zweiten Satz - ab.

Von der Grundlinie vermochte Ferrer weitgehend mit Djokovic mitzuhalten. Der dreifache Sieger des Italian Open (2008, 2011, 2014) variierte sein Spiel aber besser und gewann auch am Netz - eigentlich nicht eine seiner grossen Stärken - 10 von 14 Punkten. Nun kann er in Ruhe auf seinen Finalgegner warten. "Das war mein bestes Spiel dieser Woche", zeigte sich der Serbe, der nächste Woche 28 Jahre alt wird, sehr zufrieden. "Ich glaube aber, dass ich morgen (Sonntag; d. Red.) noch besser spielen kann." Wie bereits am Tag zuvor Tomas Berdych im Spiel gegen Federer, klagte Djokovic über die Qualität das Sandplatzes in der italienischen Hauptstadt. "Es hat einige tiefe Löcher im Platz, das ist gefährlich. Da kann man sich ganz leicht den Fuss übertreten."

Roger Federer und Stan Wawrinka spielen den zweiten Halbfinal erst am Samstagabend um 20 Uhr. Der Final findet am Sonntagnachmittag um 16 Uhr statt. Djokovic ist mittlerweile seit 21 Spielen und einer Finalniederlage im Februar in Dubai gegen Federer ungeschlagen.

Scharapowa strebt dritten Sieg an

Bei den Frauen erreichte die nach Serena Williams' Forfait grösste Favoritin Maria Scharapowa ihren dritten Final in Rom. Die Siegerin von 2011 und 2012 beendete den Lauf der Qualifikantin Daria Gawrilowa (WTA 78), die zuvor unter anderen Belinda Bencic, Ana Ivanovic und Timea Bacsinszky ausgeschaltet hatte. Sie bekommt es am Sonntag mit der immer stärker aufspielenden Spanierin Carla Suarez Navarro (WTA 10) zu tun.

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