FCL-Trainer Häberli mit grosser Wertschätzung für Schwegler und Ratschlag an Vargas

Der FC Luzern muss nach der ersten Niederlage unter Thomas Häberli am Sonntag (16 Uhr) beim wiedererstarkten FC Sion antreten. Die Walliser haben alle drei Saisonspiele gegen die Innerschweizer gewonnen.

Daniel Wyrsch
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Führungsspieler unter Thomas Häberli: Christian Schwegler. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler, Luzern, 06.März 2019)

Führungsspieler unter Thomas Häberli: Christian Schwegler. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler, Luzern, 06.März 2019)

Die Luzerner Protagonisten versichern, dass sie am Donnerstag gerne das Heimspiel gegen den Tabellenersten BSC Young Boys bestritten hätten. «Wir waren im Hotel, hätten nach der Niederlage gegen Basel gegen das andere Spitzenteam sofort reagieren wollen», sagt Torhüter David Zibung. Trainer Thomas Häberli betont, wie motiviert seine Schützlinge gegen YB angetreten wären, bevor die Partie wegen des schneebedeckten, unbespielbaren Terrains auf den nächsten Mittwoch (18.45 Uhr, Swisspor-Arena) verschoben werden musste. «Wir haben anschliessend in der Halle trainiert», erzählt Häberli. Eine Einheit war in der AAL-Halle, die andere in der Indoor-Sprintbahn unter dem Leichtathletikstadion. Entsprechend wurde im physischen Bereich gearbeitet.

FC Sion in dieser Saison der Luzerner Angstgegner

Der Respekt vor dem morgigen Gegner, Sion, ist gross. Die Walliser haben die letzten drei Partien allesamt gewonnen; 2:1 in Thun, 1:0 gegen Zürich und 2:0 nach dem Pyro-Abbruch – respektive 3:0 forfait gegen GC (wird erst nach dem Ende der Rekursfrist gewertet). In der laufenden Saison hat der FCL alle drei Vergleiche gegen die Sittener verloren.

Schweglers Wort hat in der Kabine Gewicht

Häberli stellt fest, dass es auch mit YB und Basel jeweils schwierig gewesen sei, im Tourbillon zu siegen. «Wir versuchen, dort zu punkten, damit Sions Serie reisst.» Obwohl er die Gesamtleistung seiner Equipe bei der 0:1-Heimniederlage gegen Basel vor Wochenfrist nach wie vor verteidigt, zeigt er sich mit der ersten Halbzeit unzufrieden. «Wir hatten keinen Zugriff.» Er zeigt sich erleichtert, dass er auf der rechten Seite wieder auf zwei Leistungsträger zählen kann. Über Aussenverteidiger Christian Schwegler (34) sagt Häberli: «Er ist für mich unheimlich wichtig mit seinen fussballerischen Qualitäten, seiner Schnelligkeit und Persönlichkeit. ‹Schwegis› Wort hat in der Kabine Gewicht.» Die Rückkehr von Turboflügel Ruben Vargas, der wegen einer Wadenverletzung gegen Basel fehlte, ist ein Bonus. Der U21-Nationalspieler wird von YB umworben, Häberli rät ihm, länger beim FCL zu bleiben. (dw)