Ski-Weltcup
Es ist sein letztes Mal und die Stimmung ist trostlos: Kultmoderator Berni Schär zum Corona-Blues in Adelboden

Im April geht SRF-Sportmoderator Bernhard «Berni» Schär in Pension. Seine letzte Ausgabe des Ski-Weltcups in Adelboden wird ohne Zuschauer ausgetragen und ist daher auch ohne die gewohnte Stimmung. Doch Schär lässt sich nicht so schnell unterkriegen.

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Er ist in etwa so legendär wie das Chuenisbärgli selbst: Vor 29 Jahren moderierte Berni Schär sein erstes Welcuprennen in Adelboden fürs Radio. Nun kommentiert er ein letztes Mal vor seiner der Pensionierung in Adelboden.

Und ausgerechnet diese Ausgabe ist aussergewöhnlich trostlos, zumindest, was die Stimmung angeht: Der Weltcup in Adelboden findet wegen der Coronapandemie ohne Zuschauer statt. Die Rennpiste ist abgesperrt worden, statt des brodelnden Hexenkessels erwartet die Sportlerinnen und Sportler im Zielbereich eine schneeweisse Einöde. Der Jubel kommt in diesem Jahr von einer grossen Leinwand.

Doch Berni Schär lässt sich nicht unterkriegen, wie er im Video-Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagt. Er sei grundsätzlich ein zuversichtlicher Mensch und: «Das Spektakel auf der Piste bleibt ja erhalten und da haben die Schweizer eine gute Ausgangslage.»

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