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EM-Talk #5
«Schon bei der Nationalhymne war klar: Die Schweizer werden untergehen» – «Hör mir mit diesem Hymnengeheul auf!»

Die Italiener haben unsere Nati demontiert. Woran liegts? Für Patrik Müller ist klar: Die Spieler sind nicht so gut, wie sie glauben. François Schmid-Bechtel behauptet, dass die Schweizer ein Mentalitätsproblem haben. Und was hat das alles mit den gefärbten Haaren zu tun?

François Schmid-Bechtel, Patrik Müller
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Bei den Schweizern hätten sie sich die Ohren nicht zuhalten müssen: Die Squadra Azzurra bei der Hymne, mit Junioren im Vordergrund.

Bei den Schweizern hätten sie sich die Ohren nicht zuhalten müssen: Die Squadra Azzurra bei der Hymne, mit Junioren im Vordergrund.

Keystone

Es war ein Debakel gegen Italien. Einmal mehr klaffen bei der Nati Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Darin sind sich Müller und Schmid-Bechtel einig. Aber damit hat es sich schon mit dem gemeinsamen Nenner.

Müller findet es ganz okay, wenn ein Spieler wie Xhaka sich am freien Wochenende ein Tattoo stechen oder den Friseur nach Rom einfliegen lässt. Schmid-Bechtel kontert: «Xhaka hintergeht mit solchen Aktionen seinen Trainer.»

Und natürlich kommt Müller auf das Thema Nationalhymne zu sprechen. Schmid-Bechtel will dieses Fass nicht auch noch öffnen. Müller, ziemlich enttäuscht, sagt: «Hier die Italiener, die voller Inbrunst singen. Und dort unsere Lämmli, die nicht mal die Lippen bewegen können.» Aber schauen Sie selbst.

Den nächsten EM-Talk gibt es am Sonntag, vor der Partie gegen die Türkei, bei der es für die Schweiz um Alles oder Nichts geht.

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