EM-Achtelfinal
Manuel Akanji vor dem Knüller: «Wenn wir weit kommen wollen, müssen wir auch einen Gegner wie Frankreich schlagen»

Der Schweizer Verteidiger will in den Viertelfinal. Noch ist er ruhig. Akanji sagt: «Wir werden alles geben.»

Christian Brägger aus Bukarest
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Manuel Akanji ist zuversichtlich

Manuel Akanji ist zuversichtlich

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus

Der Samstagabend ist hereingebrochen in Bukarest. Noch dauert es zwei Tage bis zum Achtelfinal gegen Frankreich. Die Stimmung im Schweizer Lager ist ruhig, Manuel Akanji wirkt an der Pressekonferenz nach dem Training konzentriert und fokussiert, wenngleich ihn die Partie noch nicht allzu sehr beschäftigt. Das komme dann spätestens am Sonntag, sagt er, jetzt lasse er den Achtelfinal noch ein wenig beiseite.

Zudem beschäftigt den Schweizer Nationalspieler die Zeitverschiebungen, aber es bleibe genügend Zeit, das zu adaptieren. Auch die Hitze in Bukarest wird für den 25-Jährigen kein Problem sein, weil das Spiel ja erst um 22 Uhr Ortszeit stattfinden werde am Montag.

Akanji ordnet seine Gedanken

Akanji zu den französischen Stürmern: «Ich werde mich sehr wahrscheinlich mit Benzema beschäftigen müssen. Natürlich haben die Franzosen einen Topsturm. Wir müssen unser höchstes Level erreichen und solidarisch verteidigen. Wir werden alles geben. Wenn du weit kommen willst, musst du auch einen Gegner wie Frankreich schlagen»

Akanji zur möglichen Taktik der Schweiz: «Ich verrate sicher nicht unsere Taktik. Aber wir müssen abwechslungsreich spielen. Heisst: Manchmal hoch angreifen, und dann manchmal fallenlassen. Wenn du nur verteidigst und du dann ein Tor kassierst, ist es schwierig, den Schalter umzudrehen.»

Akanji zu den möglichen Vorteilen der Schweiz: «Qualität ist nicht alles im Fussball. Wir wollen als Mannschaft auftreten und haben schon bewiesen, dass wir gut gegen solche Rivalen spielen können. Wir haben vor keinem Gegner Angst und wollen mutig sein.»