Zug - Servette 5:2

Zug lässt Servette-Genève keine Chance

Garrett Roe (rechts) war der überragende Spieler auf Seiten des EV Zug beim klaren Heimsieg gegen Servette-Genève

Garrett Roe (rechts) war der überragende Spieler auf Seiten des EV Zug beim klaren Heimsieg gegen Servette-Genève

Der EV Zug lässt auch gegen Genève-Servette nichts anbrennen. Der Leader aus der Zentralschweiz feiert beim 5:2 gegen die ersatzgeschwächten Genfer den sechsten Sieg in Folge.

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel, in dem die Zuger vier Tore schossen. Drei dieser vier Treffer erzielte der EVZ nach Spielmitte innerhalb von 106 Sekunden. Die grosse Figur im zweiten Abschnitt war Garrett Roe. Der Amerikaner glänzte zuerst mit einem wunderschönen Querpass auf Santeri Alatalo, der 53 Sekunden nach der ersten Pause zum 2:1 einschiessen konnte. Danach erzielte Roe zwei weitere Treffer nach tollen Einzelleistungen.

Zug, das ab der 44. Minute auf Dennis Everberg verzichten musste, war schon zuvor die bessere Mannschaft, nach dem dritten Gegentreffer aber fiel Servette komplett auseinander. Für einmal besassen die Genfer, die von den letzten neun Spielen nur zwei verloren hatten, keine Siegchance.

Das war insofern nicht erstaunlich, weil Trainer Chris McSorley auf zwölf Spieler verzichten musste. Neu auf der Verletztenliste stehen Cody Almond und Torhüter Robert Mayer, der eine leichte Gehirnerschütterung erlitten hat. Zudem fehlte Henrik Tömmernes krankheitsbedingt.

Telegramm:

Zug - Genève-Servette 5:2 (1:1, 4:0, 0:1)

6744 Zuschauer. - SR Müller/Lemelin, Castelli/Fuchs. - Tore: 1. (0:41) Widerström 1:0. 3. Kast (Völlmin, Wingels/Ausschluss Zehnder) 1:1. 21. (20:53) Alatalo (Roe) 2:1. 32. (31:24) Roe (Ausschluss Maillard) 3:1. 33. (32:49) Senteler (Schnyder) 4:1. 34. (33:10) Roe 5:1. 50. Skille (Ausschluss Suri) 5:2. - Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Schlumpf) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Richard.

Zug: Aeschlimann; Diaz, Morant; Thiry, Alatalo; Zgraggen, Stadler; Schlumpf, Zryd; Widerström, Albrecht, Suri; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, Zehnder, Simion; Leuenberger, Senteler, Schnyder.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Kast; Völlmin, Bezina; Vukovic, Dufner; Wingels, Richard, Winnik; Wick, Skille, Rod; Rubin, Berthon, Bozon; Riat, Maillard, Kyparissis; Patry.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg, McIntyre und Stephan, Genève-Servette ohne Almond, Antonietti, Bouma, Douay, Fransson, Martinsson, Mayer, Mercier, Romy, Simek (alle verletzt), Tömmernes (krank) und Fritsche (abwesend). NLA-Debüt von Stéphane Patry. Simion (17.) und Everberg (44.) verletzt ausgeschieden. Timeout Genève-Servette (34.). Pfostenschuss Widerström (34.).

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