Während drei Jahren waren die Lakers in der zweiten Klasse verschwunden, ehe sie in ihrer Euphorie ihrerseits die frühere Grösse Kloten versenkten. Entsprechend selbstbewusst und gut gruppiert sind sie zur Mission Liga-Erhalt gestartet. Eine Etage höher genügt der Aufstiegs-Flow indes nicht mehr.

Am Tag nach dem 2:5 in Langnau stiessen sie trotz ansprechender Performance gegen die ZSC Lions ein nächstes Mal an die Grenzen. Auf den frühen Rückstand, Denis Hollenstein hatte von einem Torhüterfehler profitiert, reagierten sie zwar kräftig und temporär erfolgreich. Aber im letzten Drittel erhöhte der zuvor nicht restlos überzeugende Titelhalter den Druck markant.

Das Schussverhältnis von 3:13 verdeutlicht die Probleme der Ostschweizer. Im offensiven Bereich fand die Equipe in der Schlussphase nahezu nicht mehr statt. Die Lions und ihre mit diversen Nationalspielern veredelten Linien benötigten allerdings zu viele Anläufe bis zur Zäsur.

Telegramm:

Rapperswil-Jona - ZSC Lions 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

5126 Zuschauer. - SR Wiegand/Oggier, Cattaneo/Duarte. - Tore: 5. Hollenstein (Wick) 0:1. 28. Schlagenhauf (Casutt, Iglesias) 1:1. 53. Noreau (Schäppi) 1:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 4mal 2 Minuten gegen den ZSC. - PostFinance-Topskorer: Gähler; Shore.

Rapperswil-Jona: Nyffeler; Iglesias, Schmuckli; Gilroy, Berger; Helbling, Gähler; Hächler, Maier; Aulin, Schlagenhauf, Casutt; Wellman, Knelsen, Profico; Schweri, Mason, Mosimann; Fuhrer, Ness, Rizzello.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering, Noreau, Marti; Berni; Bodenmann, Shore, Herzog; Hollenstein, Suter, Wick; Sigrist, Schäppi, Chris Baltisberger; Miranda, Prassl, Hinterkircher; Bachofner.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Spiller (verletzt), Lindemann, Brem, Primeau (alle überzählig), ZSC ohne Pettersson (gesperrt), Nilsson, Cervenka (beide verletzt), Blindenbacher (überzählig).