Nachdem die ersten 20 Minuten wie bereits im ersten Duell in dieser Saison (4:3 für Fribourg) mit 0:0 geendet hatten, lenkten die Lions die Partie im zweiten Drittel in die gewünschten Bahnen. Roman Wick brachte die Gastgeber in der 30. Minute mit seinem siebenten Treffer und 13. Skorerpunkt in dieser Saison in Führung - der MVP der vergangenen Spielzeit hat bislang einzig gegen den SC Bern nicht gepunktet.

Bis zum 1:0 war eher Fribourg die bessere Mannschaft gewesen, danach übernahm aber der ZSC das Zepter. Gut drei Minuten später erhöhte Mark Bastl, freistehend im Slot, auf 2:0. Zwar vermochte Gottéron mit einem Powerplay-Tor von Captain Benny Plüss (35.) zu reagieren, doch genau zwei Minuten vor der zweiten Pause stellte Robert Nilsson mit einem Mann mehr den Zweitore-Vorsprung wieder her. Es war erst der fünfte Überzahl-Treffer für die Lions in dieser Saison.

In der Folge war der Triumph der Lions nicht mehr wirklich gefährdet, obwohl die Gäste im letzten Drittel beinahe während sechs Minuten Powerplay spielen durften. Die beste Chance zum Anschlusstor vergab in der 48. Minute Julien Sprunger. In der 55. Minute machte Dan Fritsche mit dem 4:1 endgültig alles klar.

Die Lions feierten den ersten Sieg gegen Fribourg nach vier Niederlagen und den dritten in den letzten 19 Duellen. Für Gottéron dagegen hat sich die Situation weiter zugespitzt. Seit dem Erfolg gegen die Stadtzürcher im ersten Saisonspiel hat der diesjährige Playoff-Halbfinalist nur noch eine Begegnungen gewonnen - nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Dies ist selbstredend viel zu wenig für einen Verein mit den Ambitionen von Fribourg.