Lausanne - Servette 2:4
Winnik Matchwinner im Léman-Derby

Genève-Servette dreht ein spektakuläres Derby in Lausanne im letzten Drittel und siegt nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2. Daniel Winnik avanciert mit zwei Treffern zum Matchwinner.

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Genf-Servettes Goalie Robert Mayer wird hier zu einer spektakulären Spagat-Parade gezwungen

Genf-Servettes Goalie Robert Mayer wird hier zu einer spektakulären Spagat-Parade gezwungen

KEYSTONE/JCB

Nach dem desolaten Auftritt in Zug (0:3) stellte Lausannes Trainer Ville Peltonen seine Mannschaft um und schickte seinen schwedischen Verteidiger Jonas Junland auf die Tribüne. Mit nur drei Ausländern begannen die hoch gehandelten Waadtländer stark. Dank zweier Treffer von Josh Jooris führte der LHC nach 26 Minuten 2:0 und schien einem sicheren Sieg entgegen zu steuern.

Doch dann fiel Lausanne im letzten Drittel komplett auseinander und Servette spielte völlig entfesselt auf. Marco Miranda und zweimal Winnik drehten die Partie mit drei Toren innerhalb von sechs Minuten. Michael Völlmin sorgte mit einem Schuss ins leere Tor für die Entscheidung.

Lausanne, das zum fünften Mal in Folge verlor und seit Anfang November nur noch drei von 12 Partien gewann, musste sich am Schluss von den 9600 Zuschauern in der ausverkauften Arena auspfeifen lassen. Die Spieler hatten es verpasst, am Ende des zweiten Drittels bei einer Fünfminutenstrafe gegen Tommy Wingels einen dritten Treffer nachzulegen.

Servette auf der anderen Seite gewann auch das vierte Derby in dieser Saison. Bereits das Duell in Lausanne hatten die Genfer nach einem 0:2-Rückstand noch gewonnen (3:2 nach Verlängerung).

Telegramm

Lausanne - Genève-Servette 2:4 (0:0, 2:0, 0:4)

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Urban, Cattaneo/Wolf. - Tore: 21. (20:10) Jooris (Bertschy) 1:0. 26. Jooris (Kenins, Jeffrey/Ausschluss Rod) 2:0. 43. Miranda (Tömmernes) 2:1. 45. Winnik (Le Coultre, Mercier) 2:2. 49. Winnik (Le Coultre) 2:3. 59. Völlmin (Richard) 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 plus 5 Minuten (Wingels) plus Spieldauer (Wingels) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Wingels.

Lausanne: Boltshauser; Heldner, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Moy, Emmerton, Vermin; Almond, Jeffrey, Herren; Traber, Froidevaux, Leone.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Maillard, Kast, Smirnovs; Riat, Berthon, Douay; Heinimann.

Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti (verletzt) und Junland (überzählig), Genève-Servette ohne Bozon (gesperrt), Descloux, Fritsche, Smons und Wick (alle verletzt). Pfostenschuss Jooris (14.). Vermin verletzt ausgeschieden (31.). Timeout Lausanne (49.). Lausanne von 58:11 bis 58:52 und ab 59:11 ohne Torhüter.