Eishockey
Wie die Mutter von Sven Bärtschi den NHL-Draft erlebte

«Ein Wahnsinnsanlass», kommentiert Daniela Bianchi nach ihrer Rückkehr aus St. Paul den Draft der National Hockey League. «Und ein perfektes Ende für Sven», sagt die Mama und freut sich mit ihrem Sohn sogar über die Zahl 13.

Rainer Sommerhalder
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Sven Bärtschi (Zweiter von links) zusammen mit Vater Hansruedi, Mutter Daniela und Bruder Kevin beim NHL-Draft in St. Paul. zvg

Sven Bärtschi (Zweiter von links) zusammen mit Vater Hansruedi, Mutter Daniela und Bruder Kevin beim NHL-Draft in St. Paul. zvg

Zur Verfügung gestellt

Als 13. Spieler in der ersten Runde wurde der ehemalige Junior des SC Langenthal von den Calgary Flames gezogen. «Im Mutterland dieses Sports und in einer derart eishockeyverrückten Stadt zu spielen – besser hätte es für ihn nicht kommen können», meint die 45-Jährige. Ein Wahnsinn ist auch, wie die Mutter mitfiebert. 83-mal ist sie im letzten Winter mitten in der Nacht aufgestanden, um via Internet-TV die Spiele ihres Sohnes mit den Portland Winterhawks zu verfolgen. Drei Spiele hat sie beim Besuch im November live im Stadion gesehen.

Nach St. Paul reiste Daniela Bianchi zusammen mit Svens Vater Hansruedi Bärtschi, seinem Manager Andi Rufener sowie SCL-Sportchef Reto Kläy. Diesen Trip werde sie lange in Erinnerung behalten. «Alles war perfekt organisiert», sagt Daniela Bianchi. Sie sei erstaunlich ruhig geblieben, als Sven Bärtschi dann aber auf die Bühne gerufen wurde, sei doch ein gewisser Druck von ihr gewichen.

Kaum sei Sven weg gewesen, wurden die Eltern auch schon abgeholt und in eine Loge im ersten Stock geführt. «Fast zwei Stunden haben wir warten müssen, bis Sven mit Reportern, Klubvertreter und Autogrammjäger im Schlepptau wieder bei uns aufgetaucht ist.» Danach ging es in mit der ganzen Familie in die Loge der Calgary Flames. «Am nächsten Tag wurden alle drei von Calgary gezogenen Spielern mitsamt Eltern zum Mittagessen eingeladen». Seit Montag ist Daniele Bianchi wieder zuhause in Aarwangen. «Erst jetzt realisiere ich so richtig, was dort alles genau passiert ist», sagt die glückliche Mama.

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