Sprunger brachte an seinem 33. Geburtstag Gottéron mit seinen Saisontoren 15 und 16 zweimal in Führung. Das 1:0 hatte aber bloss 133 Sekunden lang und das 2:1 sogar nur 48 Sekunden lang Bestand. Für Lausanne glichen Cory Emmerton und Robin Leone aus. Die Waadtländer steckten weg, dass mit Jonas Junland, Dustin Jeffrey (beide verletzt) und Joel Vermin (krank) die drei besten Skorer fehlten.

Am Ende jubelte dennoch Fribourg-Gottéron. Der Franzose Charles Bertrand (27) - letzte Saison Topskorer und Plus-Minus-Erster der finnischen SM-Liiga - traf in der Verlängerung zuerst den Pfosten (61.) und schliesslich auch ins Tor. Bertrand hatte die Saison in der KHL bei Nowosibirsk begonnen, bestritt für Gottéron erst die fünfte Partie und skorte sein zweites Tor.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lausanne 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.

6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Massy/Salonen, Altmann/Gnemmi. - Tore: 12. Sprunger (Miller, Berra) 1:0. 14. Emmerton (Genazzi/Ausschluss Schmutz) 1:1. 34. (33:44) Sprunger (Bykow/Strafe angezeigt) 2:1. 35. (34:22) Leone (Lindbohm) 2:2. 63. (62:51) Bertrand (Bykow) 3:2. - Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Stalder) gegen Fribourg-Gottéron, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Mottet; Kenins.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Schneeberger, Furrer; Abplanalp, Stalder; Weisskopf; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Bertrand; Sprunger, Walser, Miller; Vauclair, Schmutz, Meunier; Lhotak.

Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Borlat; Bertschy, Mitchell, Leone; Moy, Emmerton, Kenins; Zangger, In-Albon, Herren; Traber, Froidevaux, Antonietti; Roberts.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Marco Forrer, Schilt (beide verletzt) und Micflikier (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Boltshauser, Jeffrey, Junland, Simic (alle verletzt) und Vermin (krank). - Pfostenschuss Bertrand (61.).