Timo Meier ist derzeit kaum zu bremsen. Nachdem erst am Freitag eine beeindruckende Serie von neun Spielen mit jeweils mindestens einem Skorerpunkt für den Appenzeller Stürmer zu Ende gegangen war, fand Meier beim 4:3-Sieg nach Verlängerung seiner San Jose Sharks zuhause gegen die Philadelphia Flyers sofort wieder in die Spur.

Erst traf Meier in der 4. Minute zum 1:1-Ausgleich, dann gelang ihm nach nur 13 Sekunden der Overtime der siegbringende Treffer. Mit nunmehr elf Toren aus den ersten 14 Spielen führt der 22-Jährige aus Herisau die NHL-Torschützenliste gemeinsam mit Nathan McKinnon, Gabriel Landeskog (beide Colorado), Patrick Kane (Chicago) und David Pastrnak (Boston) an.

Josi mit herrlichem Solo

Auch in Nashville gelang einem Schweizer der entscheidende Treffer. Roman Josi schoss mit seinem 300. Skorerpunkt in der Qualifikation das einzige Tor beim 1:0-Sieg der Nashville Predators gegen die Boston Bruins. Der Berner Verteidiger tankte sich in der 15. Minute mit einem sehenswerten Solo durch die gegnerischen Abwehrreihen und bezwang Bostons Goalie Jaroslav Halak.

Neben Nashvilles Captain Roman Josi trug auch Pekka Rinne mit seinem zweiten Saison-Shutout (26 Paraden) massgeblich zum elften Sieg im 14. Saisonspiel der Predators bei. Kurz vor der Partie hatte der Leader der Western Conference die Vertragsverlängerung mit dem finnischen Top-Goalie bis 2021 bekannt gegeben.

New Jerseys Talfahrt hält an

Einen weniger erfreulichen Abend erlebten Nico Hischier und Mirco Müller mit den New Jersey Devils. Sie verloren bei den seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagenen New York Islanders mit 0:3. Nach einem gelungenen Saisonstart mit vier Siegen de suite war es für New Jersey bereits die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen.

Einen souveränen Sieg feierte Nino Niederreiter mit Minnesota. Die Wild bezwangen die St. Louis Blues auswärts mit 5:1. Aus den letzten acht Spielen resultierten für Minnesota 14 von möglichen 16 Punkten.