Der 19-jährige Langenthaler wurde von den Calgary Flames in die Western Hockey League zum Juniorenteam Portland Winterhawks zurückgeschickt.

Die Rückversetzung war unumgänglich, weil der zuletzt verletzte Lee Stempniak wieder einsatzfähig ist - Bärtschi hatte nur aufgrund einer "Notfall-Regel" in die beste Liga der Welt berufen werden können. Der Schweizer U20-Internationale hat seine unerwartet erhaltene Chance mehr als genutzt: Er erzielte in fünf Spielen drei Tore.

Einen Stürmer mit dem Torinstinkt von Bärtschi könnte die Schweizer Nationalmannschaft an den Weltmeisterschaften in Helsinki und Stockholm (4. bis 20. Mai) gut gebrauchen. Allerdings ist zu erwarten, dass die Winterhawks in den WHL-Playoffs weit kommen. In der vergangenen Saison erreichten sie den Final. Daher ist eher davon auszugehen, dass Bärtschi Nationaltrainer Sean Simpson nicht zur Verfügung stehen wird. Und vielleicht spielt er ja in den Playoffs nochmals für Calgary - jedoch nur dann, wenn die Saison von Portland früher zu Ende geht.