Auswärts noch ohne Sieg, präsentiert sich das Team von Chris McSorley in den heimischen Gefilden der Les-Vernets-Halle ganz anders. In nun sechs Heimspielen kassierten sie gerade mal fünf Gegentore.

Fast 40 Minuten lang rannte das formstarke Fribourg in einer umkämpften und ausgeglichenen Partie dem Rückstand hinterher, den man sich in der 19. Minute ebenfalls in Unterzahl eingehandelt hatte. Sandro Forrer wurde gleich bei seinem ersten Einsatz für Gottéron auf die Strafbank geschickt, Kevin Romy nutzte die Chance kurz vor der ersten Pause.

Nach Jim Slaters Ausgleich gut drei Minuten vor Schluss deutete alles auf eine Verlängerung hin, ehe sich Flavio Schmutz in der neutralen Zone ein Foul leistete. Tömmernes sicherte Servette mit einem satten Schuss die drei Punkte.

Einen starken Auftritt hatten die beiden nominellen Ersatzgoalies Gauthier Descloux (22 Paraden) für Servette und Ludovic Waeber (23) für Fribourg.

Telegramm

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)

6703 Zuschauer.- SR Lemelin/Salonen, Kovacs/Obwegeser. - Tore: 19. Romy (Richard, Tömmernes/Ausschluss Sandro Forrer) 1:0. 57. Slater 1:1. 60. (59:40) Tömmernes (Ausschluss Schmutz) 2:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Servette, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Almond; Sprunger.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Mercier, Bezina; Völlmin; Wick, Almond, Rod; Skille, Richard, Winnik; Bozon, Romy, Kast; Douay, Berthon, Kyparissis; Heinimann.

Fribourg-Gottéron: Waeber; Holös, Chavaillaz; Abplanalp, Furrer; Schneeberger, Stalder; Marco Forrer; Rossi, Bykow, Marchon; Mottet, Slater, Vauclair; Sprunger, Walser, Lhotak; Meunier, Schmutz, Holdener; Sandro Forrer.

Bemerkungen: Servette ohne Bouma, Wingels, Rubin, Simek und Lazarevs, Fribourg ohne Miller, Birner (alle verletzt) und Schilt (krank). Timeout Servette (60.). Fribourg ab 59:44 ohne Torhüter.