Die Basis zum Sieg legte Bern mit zwei Toren im Startdrittel. Maxim Noreau brachte die Gastgeber in der 6. Minute in Führung, in der 15. Minute erhöhte Mark Kämpf auf 2:0. 16 Sekunden vor der zweiten Pause zeichnete Marc Arcobello in Unterzahl mit dem 3:0 für die Vorentscheidung verantwortlich.

Arcobello totalisierte wie der neue SCB-Captain Simon Moser drei Skorerpunkte. Goalie Leonardo Genoni musste für seinen Shutout bloss 19 Schüsse abwehren. Für den Berner Headcoach Kari Jalonen war der Sieg umso spezieller, als er bei TPS Turku als Spieler und Trainer gearbeitet hatte. Bereits am kommenden Donnerstag treffen die beiden Teams erneut aufeinander.

Suter vierfacher Torschütze

Die ZSC Lions gaben sich zwei Tage nach der unnötigen Niederlage bei Titelverteidiger Frölunda Indians (4:5 n.V.) im zweiten Spiel keine Blösse. Zwar führte das Team von Hans Wallson gegen den französischen Meister Gap Rapaces nach 20 Minuten erst 2:1, im Mitteldrittel traf der ZSC aber gleich siebenmal. Die Tore vom 4:1 zum 6:1 fielen innert 131 Sekunden, jene vom 7:1 zum 9:1 innert 106 Sekunden. Pius Suter zeichnete sich als vierfacher Torschütze aus, der schwedische Neuzugang Fredrik Pettersson kam auf sagenhafte zwei Treffer und fünf Assists. Das Rückspiel findet ebenfalls am kommenden Donnerstag statt.

Davos brachte gegen die Växjö Lakers trotz 33 Torschüssen nichts Zählbares zu Stande. In der 43. Minute scheiterte Robert Kousal am Pfosten. Die Schweden, die bloss mit sechs Verteidigern und elf Stürmern antraten, agierten präziser und kaltblütiger. Zwei der drei Tore erzielte Växjö im Powerplay, das 3:0 in doppelter Überzahl. Trotz der Niederlage besitzt der HCD noch alle Chancen, die Achtelfinals zu erreichen - die ersten zwei Mannschaften jeder Gruppe kommen weiter. Zum Auftakt hatten sich die Bündner gegen die Cardiff Devils 10:1 durchgesetzt.