Das wichtigste Goal des Abends war in der Bieler Arena zugleich auch das schönste: Jason Fuchs schloss seinen brillanten Sololauf um zwei Genfer Verteidiger und Goalie Robert Mayer (25 Paraden) herum nach sieben Minuten mit dem 1:0 ab. Servette erspielte sich im ersten Abschnitt zwei gefährliche Konterchancen, scheiterte aber am Bieler Torhüter Jonas Hiller (23 Paraden), der die Saison mit einem Shutout eröffnen durfte.

Im zweiten Abschnitt realisierte Biel dann schon mehr als eine Vorentscheidung. Der fast nur in Unterzahl eingesetzte Fabian Lüthi erhöhte in der 26. Minute mit einem Shorthander auf 2:0. Marco Pedretti gelang 97 Sekunden vor der zweiten Pause das 3:0.

Nicht die Häuptlinge wie die ausländischen Akteure oder die Neuverpflichtung Damien Brunner, sondern die "Indianer" Fuchs, Lüthi und Pedretti führten Biel zum ersten Saisonsieg. Bei Servette war die Handschrift von Trainer-Rückkehrer Chris McSorley zwar am Anfang in Form einer harten Gangart ersichtlich, aber die Genfer fielen nach den Gegentoren früh auseinander.

Das Telegramm:

Biel - Genève-Servette 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)

5393 Zuschauer. - SR Koch/Oggier, Fuchs/Wolf. - Tore: 8. Fuchs 1:0. 26. Lüthi (Neuenschwander, Sataric/Ausschluss Schmutz!) 2:0. 39. Pedretti (Pouliot) 3:0. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Tschantré; Rod.

Biel: Hiller; Egli, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Künzle, Sataric; Pedretti, Pouliot, Rajala; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Diem, Tschantré; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Antonietti, Mercier; Bezina; Wingels, Almond, Bouma; Simek, Richard, Rubin; Wick, Romy, Rod; Douay, Kast, Berthon; Fritsche.

Bemerkungen: Biel ohne Forster und Kreis (beide verletzt). - Pfostenschuss Pouliot (20.).