Servette gewann die Partie verdientermassen. Die Genfer wirkten selbstbewusst. Davos bemühte sich zwar, bei den Bündnern schlichen sich aber immer wieder auch Fehler ein. Im zweiten Abschnitt ging die Disziplin kurz verloren. Dank zwei Goals von John Fritsche führte Servette nach 40 Minuten 2:0. Das Team von Chris McSorley hätte viel deutlicher führen müssen.

Hoffnung keimte für Davos zu Beginn des Schlussabschnitts kurz auf, als Dario Meyer in der 43. Minute auf 1:2 verkürzte. Danach bot sich Luca Hischier solo vor Genfs Goalie Gauthier Descloux (28 Paraden) sogar eine Ausgleichschance. Aber 119 Sekunden nach Meyers Anschlusstreffer löschte Timothy Kast mit dem 3:1 für Servette das Davoser Strohfeuer bereits wieder.

Davos verlor fünf der letzten sechs Spiele. Bei den zuletzt vier Niederlagen hintereinander erzielten die Davoser bloss sechs Goals (6:19 Tore).

Telegramm:

Genève-Servette - Davos 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)

5713 Zuschauer. - SR Eichmann/Oggier, Altmann/Kovacs. - Tore: 18. Fritsche (Berthon) 1:0. 32. Fritsche (Winnik, Romy) 2:0. 43. Meyer (Aeschlimann) 2:1. 45. Kast (Romy, Bozon) 3:1. 57. Douay (Simek) 4:1. - Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Wick) gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Pestoni.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Völlmin, Mercier; Bezina; Wick, Almond, Rod; Skille, Richard, Winnik; Bozon, Romy, Kast; Fritsche, Berthon, Douay; Simek.

Davos: Senn; Du Bois, Ambühl; Nygren, Paschoud; Heldner, Stoop; Egli, Jung; Pestoni, Corvi, Dino Wieser; Rödin, Lindgren, Prince; Marc Wieser, Bader, Hischier; Frehner, Aeschlimann, Meyer.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Rubin und Wingels (alle verletzt), Davos ohne Lindbäck (überzähliger Ausländer), Barandun, Buchli, Sandell und Weder (alle verletzt).