National League

Servette nach achtem Leaderwechsel an der Spitze

Zugs Topskorer Gregory Hofmann versucht es hier von hinter dem Tor

Zugs Topskorer Gregory Hofmann versucht es hier von hinter dem Tor

Unglaublich, aber wahr: Der HC Genf-Servette - ohne jeglichen Kredit in die Saison gestartet - führt nach den Neujahrs-Runden die Eishockey-Meisterschaft der National League an.

Servette führte im Heimspiel gegen Ambri-Piotta schon nach sieben Minuten 2:0 und geriet danach nie mehr in Gefahr, Punkte abzugeben. Es blieb bis zum Schluss beim 2:0-Sieg. Servette profitierte ausserdem davon, dass das Spitzenspiel im ausverkauften Zürcher Hallenstadion zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug erst nach der regulären Spielzeit entschieden wurde. Zug setzte sich mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch, primär weil Goalie Leonardo Genoni mit 33 Paraden und vier parierten Penaltys glänzte.

Genf-Servette führte in dieser Saison schon Ende September eine Woche lang die Tabelle der National League an. Nach dem Spätsommer grüsste Servette aber schon lange nicht mehr als Tabellenführer: Letztmals war dies am 18. Dezember 2012 der Fall.

Im Fokus stand am Sonntag der Strichkampf. Bei Fribourg (10.) gegen Langnau (7.) und Bern (8.) gegen Lugano (9.) kam es zu Direktbegegnungen. Klar ist, dass Meister Bern nach der starken Phase vor Weihnachten weiter um die Playoffs bangen muss. Die Berner verloren wegen drei Gegentoren im Schlussabschnitt auch die dritte Partie in dieser Saison gegen Lugano. In den sechs Runden vor und nach den Festtagen verlor Bern unter anderem Partien gegen Ambri, die Lakers und Lugano. Nur Rapperswil-Jona (3 Punkte) und Fribourg-Gottéron (4) und Biel (6) holten in diesen Runden weniger Punkte als Bern (7).

Fribourg besiegte die SCL Tigers nach dreimaligem Zweitore-Rückstand (0:2, 1:3, 2:4) mit 5:4 nach Verlängerung. Der Strichkampf beginnt derzeit bei Biel (6.), das nach dem 3:4 nach Verlängerung in Davos zehn Spiele hintereinander verloren hat (inklusive Europacup und Schweizer Cup). Biel (49), die SCL Tigers (48) und Bern (45) belegen die letzten drei Plätze oberhalb des Trennstrichs. Dahinter folgen Lugano (43), Fribourg (42) und Ambri-Piotta (42).

Resultate und Rangliste

Die Resultate vom Sonntag: Bern - Lugano 2:5 (1:1, 1:1, 0:3). Davos - Biel 4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 1:0) n.V. Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 5:4 (0:2, 2:1, 2:1, 1:0) n.V. Genève-Servette - Ambri-Piotta 2:0 (2:0, 0:0, 0:0). ZSC Lions - Zug 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0) n.P.

Rangliste: 1. Genève-Servette 34/62 (96:78). 2. Zug 32/61 (102:83). 3. Davos 32/60 (103:89). 4. ZSC Lions 34/60 (108:85). 5. Lausanne 33/53 (96:88). 6. Biel 34/49 (91:96). 7. SCL Tigers 33/48 (83:93). 8. Bern 34/45 (90:102). 9. Lugano 34/43 (88:97). 10. Fribourg-Gottéron 33/42 (77:88). 11. Ambri-Piotta 34/42 (83:96). 12. Rapperswil-Jona Lakers 33/35 (83:105).

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