Lausanne - Fribourg 2:3

Sechs Spiele und sechs Siege von Fribourg gegen Lausanne

David Desharnais (Nr. 51 ganz links) erzielte zwei der drei Freiburger Tore in Lausanne

David Desharnais (Nr. 51 ganz links) erzielte zwei der drei Freiburger Tore in Lausanne

Fribourg-Gottéron gewinnt auch das sechste und letzte Spiel der Qualifikation gegen Lausanne. An der Basis des 3:2-Auswärtssiegs steht eine solide Defensive und Lausannes Unvermögen im Abschluss.

Zum sechsten Mal spielte Fribourg in dieser Saison gegen Lausanne - und die Partien ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Die - in der Theorie - favorisierten Waadtländer stürmen an, Gottéron kontert und holt aus sehr wenigen Chancen das Maximum heraus. Mit dem erst zweiten Schuss aufs Tor eröffnete Fribourgs amerikanischer Verteidiger Ryan Gunderson das Skore. Goalie Tobias Stephan liess sich vom verdeckt und alles andere als scharf abgegebenen Schüsschen düpieren.

Im Mitteldrittel nützte Fribourg sein einziges Powerplay durch David Desharnais zum 2:0, dank der soliden Defensive war dies bereits die halbe Miete. Lausanne bestimmte das Spiel zwar fast auf der ganzen Linie, leistete sich aber zu viele technische Unsauberkeiten und agierte vor allem vor dem einmal starken Reto Berra zu umständlich. Und als Christoph Bertschy endlich zum 1:2 abstauben konnte, waren nur noch 125 Sekunden zu spielen.

Erstmals seit Einführung der Sechserserien gewinnt Fribourg damit in einer Qualifikation sämtliche sechs Spiele gegen einen Gegner. Wichtiger aber: Nach dem siebten Sieg in den letzten neun Partien beträgt der Vorsprung der Freiburger auf den 9. Platz fünf Runden vor Schluss nun vier Punkte - gleich viele wie der Rückstand auf das sechstplatzierte Lausanne.

Telegramm:

Lausanne - Fribourg-Gottéron 2:3 (0:1, 0:1, 2:1)

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Salonen/Kaukkokari (FIN), Kovacs/Kaderli. - Tore: 20. (19:05) Gunderson 0:1. 30. Desharnais (Sprunger, Brodin/Ausschluss Pereskokow) 0:2. 58. Bertschy (Vermin, Lindbohm) 1:2. 60. (59:34) Desharnais (Stalberg) 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:59) Kenins 2:3. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Stalberg.

Lausanne: Stephan; Heldner, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Grenier, Jeffrey, Vermin; Pereskokow, Almond, Herren; Moy, Froidevaux, Antonietti; Traber.

Fribourg-Gottéron: Berra; Kamerzin, Furrer; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Marti; Forrer, Gähler; Rossi, Walser Vauclair; Brodin, Desharnais, Schmid; Sprunger, Schmutz, Stalberg; Lauper, Marchon, Lhotak.

Bemerkungen: Lausanne ohne Emmerton, Holm, Fribourg ohne Mottet, Chavaillaz und Bykow (alle verletzt). Timeout Lausanne (60.). Lausanne von 58:45 bis 59:34 ohne Torhüter.

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