Verteidiger Beat Gerber traf in der 64. Minute zum 3:2-Sieg nach Verlängerung.

Die beiden Teams lieferten sich einmal mehr ein ausgeglichenes und umkämpftes Duell. Vom Niveau des letzten Frühlings waren beide Equipen aber weit entfernt. Sowohl Bern als auch Servette konnten nicht verheimlichen, dass sie derzeit (noch?) nicht in Bestform sind.

Lange Zeit konnten sich einzig die beiden Torhüter Marco Bührer und Tobias Stephan auszeichnen - bis Ende des zweiten Drittels, als es plötzlich schnell ging. Brian Pothier und Erc Walsky schossen die Servettiens in der 39. Minute innerhalb von 43 Sekunden 2:0 in Führung, Justin Krueger brachte den SCB mit der Pausensirene und seinem ersten Saisontreffer umgehend wieder heran.

PostFinance-Topskorer Christian Dubé erzielte in der 52. Minute mit seinem 200. NLA-Tor den verdienten Ausgleich für die Berner. Der selbe Dubé hatte in der Verlängerung den Siegtreffer auf dem Stock, als er solo auf Stephan losziehen konnte. Er verpasste aber die Entscheidung - im Gegensatz zu Gerber kurz darauf.

Bern - Genève-Servette 3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 1:0) n.V.

PostFinance-Arena. - 15'876 Zuschauer. - SR Reiber, Arm/Küng. - Tore: 39. (38:05) Pothier 0:1. 39. (38:48) Walsky 0:2. 40. (40:40) Krueger (Martin Plüss, Reichert) 1:2. 52. Dubé (Gardner, Martin Plüss/Ausschluss Salmelainen) 2:2. 64. Beat Gerber (Roche, Dubé) 3:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Dubé; Toms.

Bern: Bührer; Roche, Beat Gerber; Krueger, Kwiatkowski; Jobin, Eicher; Vigier, McLean, Reichert; Gardner, Dubé, Rüthemann; Neuenschwander, Martin Plüss, Vermin; Roland Gerber, Froidevaux, Scherwey.

Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Höhener, Breitbach; Pothier, Mercier; Gobbi; Toms, Park, Fritsche; Florian Conz, Trachsler, Flurin Randegger; Déruns, Savary, Salmelainen; Walsky, Berthon, Cadieux.

Bemerkungen: SCB ohne Stettler, Dominic Meier, Philippe Furrer, Pascal Berger, Hänni (alle verletzt) und Gamache (überzählig), Genève-Servette ohne Rubin und Rivera (beide verletzt). Erste Pause wegen Gegenstände auf dem Eis bereits nach 14:39.