Und weil das Team von Trainer Guy Boucher es verpasste, den dritten Treffer zu erzielen und damit die Entscheidung herbei zu führen, wurde es am Ende noch einmal eng. 14 Sekunden vor dem Ende erzielte der Schwede Niklas Olausson seinen ersten Treffer und den Anschluss für Biel. Kurz davor hatte bereits Ahren Spylo eine Grosschance vergeben.

Das Bieler Aufbäumen in der hektischen Schlussphase des Derbys kam am Ende zu spät. Trotzdem wurde der SCB beinahe noch für das Auslassen seiner Chancen bestraft. Denn im Prinzip hatten die Berner davor auf dem Weg zum ersten Saisonsieg den Gegner im Griff gehabt. Defensiv stand Bouchers Mannschaft stabil und liess nur wenig Chancen zu.

Und vorne erzielten der Kanadier Chuck Kobasew (6.) und Routinier Martin Plüss (23.) jeweils zu Beginn der ersten beiden Drittel je ein Tor. Für Neuzuzug Kobasew war es bereits der zweite Saisontreffer. In Ambri hatte der Stürmer eine Sekunde vor dem Ende der Partie den 3:3-Ausgleich erzielt. Bern hatte es vor allem im ersten Drittel (14:7 Schüsse) verpasst, die Partie frühzeitig vorzuentscheiden.

Bern - Biel 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

16'775 Zuschauer. - SR Küng/Kurmann, Kaderli/Kovacs. - Tore: 6. Kobasew (Blum, Plüss/Ausschluss Olausson) 1:0. 23. Plüss (Bertschy, Rüfenacht) 2:0. 60. (59:46) Olausson (Rossi, Arlbrandt) 2:1 (ohne Torhüter). - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Ritchie; Tschantré.

Bern: Bührer; Krueger, Furrer; Gerber, Blum; Jobin, Gragnani; Randegger, Kreis; Holloway, Ritchie, Rüfenacht; Bertschy, Plüss, Scherwey; Kobasew, Gardner, Pascal Berger; Loichat, Reichert, Alain Berger.

Biel: Rytz; Untersander, Jelovac; Rouiller, Gossweiler; Cadonau, Wellinger; Steiner, Fey; Arlbrandt, Olausson, Berthon; Umisevic, Kamber, Herburger; Ehrensperger, Peter, Rossi; Tschantré, Haas, Spylo.

Bemerkungen: Bern ohne Moser (verletzt) und Kinrade (überzählig), Biel ohne Gloor, Wetzel, Joggi und Gailland (alle verletzt). Timeout Biel (59:38). Biel ab 58:34 ohne Torhüter.