NHL

Sbisa wechselt zu den Vancouver Canucks

Luca Sbisa wechselt zu den Vancouver Canucks

Luca Sbisa wechselt zu den Vancouver Canucks

Luca Sbisa muss die Anaheim Ducks in Richtung Vancouver verlassen. Der 24-Jährige wechselt im Rahmen eines Tauschgeschäfts zu den Canucks.

Sbisa wurde zusammen mit Nick Bonino - der Zuger Verteidiger ist an dessen Hochzeit in der kommenden Woche in Boston eingeladen - nach Vancouver getradet. Im Gegenzug wechselt Ryan Kesler nach Kalifornien. Der Stürmer spielte seit der Saison 2003/04 für die Canucks und erzielte 194 Tore und 237 Assists.

Sbisa ist bereits zum zweiten Mal nach 2009 in ein Tauschgeschäft involviert - damals hatte ihn Philadelphia an Anaheim abgegeben. In der ersten Saison bei den Ducks wurde er nach acht Partien zu den Junioren zurückgeschickt. Danach etablierte er sich bei Anaheim. Diese Saison war jedoch geprägt von vielen Verletzungen, sodass er seinen Status als Top-4-Verteidiger der Ducks verlor. In den Playoffs wurde er bloss zweimal eingesetzt.

Von daher war Sbisa auf einen Trade vorbereitet. Konkret wusste er aber nichts, da er in den letzten zwei Wochen bewusst nicht ins Internet ging. "Ich freue mich", so Sbisa. "Anaheim war top, hat mich immer fair behandelt. Es ist jedoch Zeit, um ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen. Es wird alles gut kommen." Dass er nun für Vancouver spielt, ist für ihn ein Glücksfall. Hätte er wählen können, wären die Canucks weit oben auf der Liste gestanden. Er liebe die Stadt, habe wegen der Olympischen Spiele 2010 gute Erinnerungen an sie, sagte er.

Sbisa könnte in Vancouver Teamkollege von Yannick Weber werden. Nach diesem Trade ist es aber mehr als fraglich, ob der Berner Verteidiger bei den Canucks einen neuen Vertrag erhält. Vielmehr dürfte Weber am 1. Juli "unrestricted free agent" werden.

Vancouver hatte in der vergangenen Saison erstmals seit 2008 die Playoffs verpasst. Deshalb wurde Headcoach John Tortorella durch Willie Desjardins ersetzt - dieser ist erstmals Chef eines NHL-Teams. 2011 hatten die Kanadier den ersten Stanley-Cup-Triumph knapp verpasst - im Final gegen die Boston Bruins lagen sie nach Siegen 2:0 und 3:2 vorne, ehe sie noch 3:4 verloren.

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