Qualifikationssieger Rapperswil-Jona lag gegen Ajoie 26 Minuten lang in Rückstand. Corsin Casutt (30.) und Jorden Gähler (43.) erzwangen die Wende für die Lakers. Im Schlussabschnitt kam Ajoie nochmals stark auf. Dank Goalie Melvin Nyffeler und dessen 29 Paraden retteten die Lakers den knappen Vorsprung über die Zeit.

Für eine Überraschung auf der Torhüterposition hatte Ajoie gesorgt. Nicht Dominic Nyffeler, der in der Viertelfinalserie gegen La Chaux-de-Fonds in fünf Spielen bloss neun Tore zugelassen hatte, sondern Elien Paupe stand vor dem Goal Ajoies. Beinahe zahlte sich der Torhüterwechsel aus. Paupe (23 Paraden) glänzte und konnte bei den Gegentoren nichts ausrichten. Den 1:1-Ausgleich nach 30 Minuten verschuldete Thibault Frossard, der in Unterzahl vor dem eigenen Gehäuse den Puck vertändelte.

Oltens Break

Titelverteidiger Langenthal leistete sich einen Fehlstart in die Halbfinals. Die Langenthaler unterlagen den Rivalen aus Olten mit 3:4 nach Verlängerung. MacGregor Sharp entschied mit seinem vierten Playoff-Tor nach 71:46 Minuten den Krimi. Olten setzte sich verdientermassen durch. Die Solothurner lagen zweimal während zwölf Minuten und bis 19 Sekunden vor Schluss in Führung. Langenthal führte bloss einmal (2:1) und lediglich während drei Minuten. Jeffrey Füglister erzielte alle drei Langenthaler Tore. Zuvor hatte Füglister in den Playoffs noch nie getroffen.