Zum Mann des Spiels in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Ilfishalle avancierte Harri Pesonen. Der Finne, auf diese Saison hin aus Lausanne ins Emmental gekommen, war an allen drei Toren des Heimteams beteiligt. Das 1:0 durch Raphael Kuonen (17.) bereitete Pesonen in doppelter Überzahl mustergültig vor, die Tore zum 2:0 und 3:1 (31./52.) erzielte er selber.

Bern schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Viertlinien-Center André Heim (36.) noch einmal Hoffnung. Doch die Tigers konnten sich erneut auf einen starken Damiano Ciaccio verlassen. Der Langnauer Keeper hatte tags zuvor beim 2:0 in Rapperswil-Jona seinen zweiten Saison-Shutout gefeiert. Gegen den SCB hatte Ciaccio seine beste Aktion unmittelbar vor dem 3:1, als er in Unterzahl einen Schuss von Liga-Topskorer Andrew Ebbett in extremis parierte.

Für die bislang auswärtsstarken Langnauer war es nach dem 5:2 zum Saisonauftakt gegen Rapperswil-Jona erst der zweite Heimsieg. Zum ersten Mal in dieser Saison gewannen sie zwei Partien hintereinander und erstmals seit Januar 2017 ein Heimspiel gegen den SCB. Bei den Stadtbernern ging eine Serie von drei Siegen in Folge zu Ende.

Telegramm

SCL Tigers - Bern 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Massy/Müller, Castelli/Altmann. - Tore: 17. Kuonen (Pesonen/Ausschlüsse Moser, Rüfenacht) 1:0. 31. Pesonen (Huguenin) 2:0. 36. Heim (Alain Berger) 2:1. 52. Pesonen (DiDomenico) 3:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Pesonen; Ebbett.

SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Blaser; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi, Leeger; Elo, Gagnon, Dostoinov; DiDomenico, Gustafsson, Pesonen; Kuonen, Pascal Berger, Rüegsegger; Gerber, Diem, Neukom.

Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Marti, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Kämpf; Jeremi Gerber, Haas, Scherwey; Alain Berger, Heim, Grassi.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Peter, Nüssli, Nils Berger und Punnenovs (alle verletzt) sowie Johansson (überzähliger Ausländer), Bern ohne Bieber, Kamerzin und Untersander (alle verletzt) sowie Sciaroni (gesperrt). Dostoinov mit Verdacht auf Hirnerschütterung ausgeschieden (45.) Pfostenschuss DiDomenico (47.) Timout Bern (57:54) und von 57:48 bis 60:00 ohne Torhüter.