Die Lions bestritten allerdings gegen den HC Ambri-Piotta bereits ihr drittes Meisterschaftsspiel. Und die Rapperswil-Jona Lakers, Letzter in zwei der letzten drei Saisons, trägt mit drei Niederlagen bereits wieder die "Rote Laterne"; am Samstag verloren die Rapperswiler gegen Zug mit 1:3. Ausserdem gewinnen die Kloten Flyers nicht nur in der Champions Hockey League, sondern auch in der Schweizer Meisterschaft (noch) nicht. Auf die Heimniederlage gegen Servette vom Freitag folgte für Kloten 24 Stunden später ein 0:4 in Lausanne.

In zwei Spielen standen sich am Samstag Teams gegenüber, die schon einmal gewonnen hatten. Die ZSC Lions besiegten den HC Ambri-Piotta mit 5:1, wobei eine Tor-Doublette innerhalb von 29 Sekunden vom 2:1 zum 4:1 nach 35 Minuten die Vorentscheidung brachte. Und der Genève-Servette HC führte zwar gegen Lugano nach sieben Minuten mit 2:0, musste sich letztlich aber mit 3:4 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.

Bemerkenswertes gelang dem HC Davos beim 8:2-Erfolg über den HC Fribourg-Gottéron: Der Rekordmeister führte schon nach 17 Minuten mit 5:0. 15 Jahre lang war es niemandem mehr gelungen, derart schnell so klar in Führung zu gehen. Letztmals 1999 war Langnau in einem Heimspiel gegen den ZSC noch schneller 0:5 in Rückstand geraten.

Resultate: Bern - Biel 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Davos - Fribourg-Gottéron 8:2 (5:0, 1:0, 2:2). Genève-Servette - Lugano 3:4 (2:1, 0:2, 1:0, 0:0) n.P. Lausanne - Kloten Flyers 4:0 (2:0, 1:0, 1:0). Rapperswil-Jona Lakers - Zug 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). ZSC Lions - Ambri-Piotta 5:1 (1:1, 3:0, 1:0).

Rangliste: 1. ZSC Lions 3/6. 2. Lugano 2/5. 3. Zug 2/5. 4. Davos 2/4. 5. Genève-Servette 2/4. 6. Bern 2/4. 7. Biel 2/3. 8. Lausanne 2/3. 9. Fribourg-Gottéron 2/3. 10. Ambri-Piotta 2/2. 11. Kloten Flyers 2/0. 12. Rapperswil-Jona Lakers 3/0.