Eine dramatische Partie erlebten die knapp 20'000 Zuschauer im Heimspiel von Philadelphia gegen Columbus. Die Flyers lagen bereits nach zwei Dritteln 0:3 zurück, ehe sie im Schlussabschnitt regelrecht aufdrehten. Sie verkürzten auf 2:3 und erspielten mit drei Toren in 181 Sekunden aus dem 2:4 einen 5:4-Sieg. Mark Streit verbuchte zwei Assists, derjenige zum Game-Winning-Goal durch Claude Giroux (59.), als der Berner zuvor aufs Tor geschossen hatte, war besonders wertvoll.

Trainer Bob Hartley verzichtete im Auswärtsspiel von Calgary gegen Damien Brunners Ex-Team Detroit wieder einmal auf Reto Berra im Tor. Prompt verloren die Kanadier in der Verlängerung durch den Siegtreffer von Daniel Alfredsson 2:3. Nino Niederreiter unterlag mit Minnesota bei Pittsburgh 2:5. Nach einem 0:4-Rückstand zur Hälfte des Spiels war für die Wild nichts mehr zu holen. Immerhin verbuchte der Bündner bei Jason Pominvilles Tor zum 1:4 den Assist.

NHL

Roman Josi verlor mit Nashville auswärts gegen Tampa Bay 2:4. Der Berner Verteidiger stand fast eine halbe Stunde im Rink, konnte die Niederlage nach dem schwachen Startdrittel (0:2) aber nicht verhindern. Chancenlos blieb Yannick Weber mit Vancouver in Dallas. Grössere Probleme als die diskussionslose 1:4-Niederlage dürfte dem Schweizer die miserable Minus-3-Bilanz in lediglich 13 Spielminuten bereiten.

Unverhofft fand Weber in Raphael Diaz einen vertrauten Leidensgenossen. Dessen Montreal Canadiens hatten beim 1:5 in St. Louis ebenfalls einen inferioren Tag. Schlimmer noch: Der Zuger verzeichnete in ähnlich viel Einsatzzeit dieselbe miserable Bilanz wie sein Nationalmannschaftskollege.