Eishockey
NLB-Lizenz für Winterthur, Arosas Antrag abgelehnt

Die National League erteilte dem Schweizer Amateurmeister EHC Winterthur eine Lizenz für die kommende NLB-Saison. Arosa darf dagegen nicht wie gewünscht in der zweithöchsten Spielklasse mitwirken.

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Die Amateur-Schweizermeister Remo Öhninger (links), Tiomn Zuber (Tor) und der EHC Winterthur werden künftig in der NLB spielen.

Die Amateur-Schweizermeister Remo Öhninger (links), Tiomn Zuber (Tor) und der EHC Winterthur werden künftig in der NLB spielen.

Keystone

Wenn die Winterthurer den vorgelegten Vertrag bis am 30. April unterschreiben, umfasst die NLB in der kommenden Saison damit wieder zehn Mannschaften. Ursprünglich hatten drei weitere Vereine eine Zukunft in der NLB geplant.

Das Projekt des SC Herisau platzte nach dem Abstieg der Rapperswil-Jona Lakers, der HC Sion-Nendaz zog sein Gesuch zu Beginn der Woche zurück.

Dem EHC Arosa, der sportlich in die 2. Liga abgestiegen war, wurde die Lizenz – und folglich der Aufstieg am grünen Tisch – verweigert. Als Grund gab die National League bekannt, dass die sportliche und finanzielle Basis des neunfachen Schweizer Meisters nicht ausreichend sei.

Arosa sei offiziell kein Farmteam eines NLA-Vereins und müsste damit mit deutlich vervielfachten Erträgen teure Transfers tätigen, um konkurrenzfähig zu sein, heisst es im Communiqué der National League weiter.

Für die Bündner ist der Entscheid eine herbe Enttäuschung. Mit Adrian Fetscherin wurde bereits ein Geschäftsführer engagiert, und mit Tomas Tamfal (ex Kloten, SCL Tigers) stand auch schon ein Trainer bereit.

Vereinbarungen der Aroser mit den NLA-Klubs Bern, Davos, Zug und Lugano, die im Schanfigg junge Talente hätten "parkieren" können, waren für den Verband "zu wenig dokumentierte Partnerschaften". Der EHC Arosa hat bis am 25. April Zeit, gegen den negativen Entscheid Rekurs einzulegen.

Der EHC Olten freut sich auf ein Duell:

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