Niederreiter beseitigte in der 59. Minute mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:1 die letzten Zweifel über den Ausgang der Partie. Der 22-jährige Bündner, der während 16:47 Minuten auf dem Eis stand, erzielte seinen dritten Treffer in den laufenden Playoffs, den zweiten ins verlassene Gehäuse. Insgesamt traf er zum 27. Mal in dieser Saison. Mehr Tore hat bei Minnesota einzig Zach Parise (36) geschossen.

Parise war auch an diesem Sieg massgeblich beteiligt, zeichnete er doch für die Treffer zum 1:0 (8.) und 3:1 (42.) verantwortlich - das erste Tor war ein Shorthander. Minnesota gewann dank der besseren Effizienz, benötigte bloss 21 Schüsse für die vier Treffer. Zudem konnten sich die Gastgeber auf Goalie Devan Dubnyk verlassen, dem 30 Paraden gelangen. Während Minnesota erstmals in der Geschichte der Franchise vor heimischem Publikum den Sack in einer Playoff-Serie zumachte, schied St. Louis, der Sieger der Central Division, zum dritten Mal in Folge in den Achtelfinals aus.

Nächster Gegner der Wild sind die Chicago Blackhawks, die im Achtelfinal die Nashville Predators, das Team von Roman Josi und Kevin Fiala, ebenfalls mit 4:2 Siegen eliminiert haben. Minnesota traf schon in den beiden vergangenen Jahren in den Playoffs auf die Blackhawks und schied beide Male aus. Die ersten zwei Partien finden in Chicago statt.