Eishockey
NHL-Notrecht für den Spengler Cup

Beim Spengler Cup werden rund 25 NHL-Stars im Einsatz sein. Aber was ist, wenn es - möglicherweise während des Turniers - in der NHL doch noch zu einer Einigung kommt?

Klaus Zaugg
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Auf alle Eventualitäten vorbereitet: Spengler-Cup-General Fredi Pargätzi.

Auf alle Eventualitäten vorbereitet: Spengler-Cup-General Fredi Pargätzi.

Spengler Cup General Fredi Pargätzi hat einen Plan B. Er sagt: «Es ist nicht ausgeschlossen, dass es während des Turniers zu einer Einigung kommt und die NHL-Spieler sofort abreisen müssen.» Es könnte beispielsweise sein, dass Team Canada für das Finale qualifiziert ist, aber am 30. Dezember seine NHL-Stars verliert.

In diesem Falle wird beim Spengler Cup «Notrecht» angewandt. Also Recht, das aus besonderen Gründen alle Reglemente ausser Kraft setzt. Das Reglement sagt, dass jedes Team 25 Spieler für den Spengler Cup melden kann. Fredi Pargätzi sagt: «Diese Regelung würden wir ausser Kraft setzen und den Teams erlauben, jeden verlorenen NHL-Spieler zu ersetzen.» Team Canada hat bereits Spieler auf «Standby-Modus», die sofort nachnominiert werden könnten.

Bis auf Ufa werden alle Teams (Davos, Team Canada, Fribourg, Vitkovice, Mannheim) mit NHL-Stars antreten. Die Russen würden nur dann NHL-Spieler nach Davos mitbringen, wenn die NHL-Saison definitiv abgesagt wird.

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