NHL-Eishockey
New Jersey Devils setzen Damien Brunner auf das Abstellgleis

Die New Jersey Devils haben keine Lust mehr auf Damien Brunner. Der Schweizer Stürmer wurde auf die Waiver-Liste gestellt. Wird Brunner zu einem anderen Team wechseln oder gar in die AHL abgeschoben?

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Damien Brunner und die New Jersey Devils: Das war kein erfolgreiches Kapitel

Damien Brunner und die New Jersey Devils: Das war kein erfolgreiches Kapitel

Keystone

Die New Jersey Devils planen nicht mehr mit Damien Brunner. Der Schweizer Stürmer wurde gemäss amerikanischen Quellen von der NHL-Organisation am Freitagmorgen Ortszeit auf die Waiver-Liste gesetzt.

Wenige Stunden nach dem siebten Skorerpunkt der Saison beim 5:3-Auswärtssieg gegen Toronto hatte Brunner schwarz auf weiss, dass er unter Devils-Coach Peter DeBoer womöglich keine Zukunft mehr hat.

New Jersey Devils setzen Damien Brunner auf die Waiver-Liste

New Jersey Devils setzen Damien Brunner auf die Waiver-Liste

Keystone

Mit 17 (von 26 möglichen) Einsätzen genoss der Zürcher Flügel das Vertrauen des Cheftrainers nur in unregelmässigen Abständen. Brunner konnte es bei durchschnittlich etwas mehr als 15 Minuten Eiszeit mit zwei Toren und fünf Assists aber auch nicht im gewünschten Mass rechtfertigen.

Deshalb entschieden sich die Devils nun, der Konkurrenz eine Verpflichtung schmackhaft zu machen. "Brunner auf der Waiver-Liste? Was zum Henker soll das?", kommentierte der Schweizer Spieleragent Georges Müller die Aktion via Twitter.

Während 24 Stunden hatten die anderen 29 NHL-Teams Zeit, Brunner zu den gleichen Konditionen zu übernehmen. Findet sich in dieser Frist kein Interessent, hätte der aktuelle Zwölfte der Eastern Conference die Möglichkeit, den Spieler bei gleichbleibendem Lohn ins Farmteam abzuschieben.

Der 28-jährige Brunner hatte im September 2013 mit den Devils einen mit fünf Millionen Dollar dotierten Zweijahresvertrag unterschrieben. Bei New Jersey erreichte der Schweizer die Skorerwerte aus seiner ersten NHL-Saison mit den Detroit Red Wings (35 Punkte aus 58 Partien) bei weitem nicht. In anderer Rolle und mit weniger Verantwortung als in Detroit sind es bislang 32 Punkte (13 Tore, 19 Assists) in 77 Spielen. (si/sha)

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