Zug - Fribourg 1:4

Nach Stalberg verliert Zug auch das Heimspiel

Zugs Viktor Stalberg ist nach der Niederlage gegen Gottéron die Enttäuschung anzusehen

Zugs Viktor Stalberg ist nach der Niederlage gegen Gottéron die Enttäuschung anzusehen

Nach zuletzt wettbewerbsübergreifend sechs Spielen ohne Niederlage muss sich der EV Zug zuhause gegen Fribourg-Gottéron 1:4 geschlagen geben.

Eine schlechte Nachricht erreichte die Zuger Fans bereits kurz vor dem Anpfiff: Der schwedische Topstürmer Viktor Stalberg wird den EVZ nach dieser Woche in Richtung Russland verlassen; er schliesst sich dem KHL-Spitzenklub Awangard Omsk an.

Die Zuger wirkten ob des überraschenden Transfers nicht geschockt und gingen im vorerst zweitletzten Heimauftritt von Stalberg bereits nach sechs Minuten durch Yannick Zehner in Führung. Doch noch vor der ersten Pause drehten Gottéron die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden. Topskorer Julien Sprunger (18.) und Andrej Bykow (19.) trafen für die Gäste. Tristan Vauclair (44.) und Kilian Mottet mit dem 4:1 ins leere Tor sorgten schliesslich für einen nicht unverdienten aber am Ende zu hohen Sieg der Freiburger.

Damit setzte sich nach dem 6:3-Erfolg der Zuger in der 3. Runde auch im zweiten Saisonduell dieser beider Mannschaften erneut das Auswärtsteam durch. In der Tabelle schloss Fribourg dank dem dritten Sieg aus den letzten vier Partien nach Punkten zu den viertplatzierten Zugern auf.

Telegramm:

Zug - Fribourg-Gottéron 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)

6712 Zuschauer. - SR Salonen/Mollard, Gnemmi/Gurtner. - Tore: 6. Zehnder (Martschini) 1:0. 18. (17:31) Sprunger (Schmutz) 1:1. 19. (18:16) Bykow (Miller) 1:2. 44. Vauclair 1:3. 59. Mottet (Chavaillaz) 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 1mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Sprunger.

Zug: Stephan; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Schlumpf, Zgraggen; Klingberg, Senteler, Stalberg; Martschini, Zehnder, Suri; Widerström, Albrecht, Simion; Haberstich, Leuenberger, Schnyder.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Abplanalp, Stalder; Schneeberger, Forrer; Ryser; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Micflikier; Sprunger, Walser, Miller; Lhotak, Schmutz, Vauclair; Meunier.

Bemerkungen: Zug ohne McIntyre, Roe, Lammer, Zryd und Morant, Fribourg-Gottéron ohne Birner, Furrer und Schilt (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Zehnder (31.), Senteler (33.) und Suri (57.) Timeout Zug (55:05) und danach bis 58:06 ohne Torhüter.

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