Eishockey
Nach Olympia: Wechselt Nati-Trainer Sean Simpson zu den Adler Mannheim?

Aufregung in Sotschi: Der Schweizer Eishockey-Nati-Trainer Sean Simpson wird vom deutschen DEL-Team Adler Mannheim heftig umworben. Wechselt er nach den Olympischen Spielen zurück ins Klubtrainer-Business?

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Sean Simpson beim Training in Sotschi mit der Nationalmannschaft

Sean Simpson beim Training in Sotschi mit der Nationalmannschaft

Keystone

«Von Sotschi nach Mannheim?» Das fragt das Nachrichtenportal Rhein-Neckar in Deutschland über unseren Nati-Trainer Sean Simpson.

Laut der Zeitung «Mannheimer Morgen» soll das deutsche Eishockey-Topteam Adler Mannheim am Schweizer Nati-Trainer Sean Simpson interessiert sein.

Die Mannheimer sind schon vom Wechsel, der alles andere als fix ist, schon völlig euphorisiert: «Gelingt der Deal, ist das eine kleine Eishockey-Sensation!»

«Vieles wird vom Abschneider der Schweiz in Sotschi abhängen»

Brisant: Die Mannheimer bestätigen zumindest das Interesse an Simpson. Der 53-Jährige passe perfekt ins Anforderungsprofil des Klubs: «Sean hatte in seiner Karriere überall Erfolg. Er ist einer der Besten. Aber wir werden nicht die Einzigen sein, die an ihm interessiert sein werden. Vieles wird vom Abschneiden der Schweiz bei den Olympischen Spielen abhängen», sagt der Klubmanager.

Fakt ist: Der Vertrag von Sean Simpson läuft im Mai aus. Der Eishockeyverband hat den auslaufenden Vertrag überraschenderweise noch immer nicht verlängert.

Obwohl Sean Simpson ein Erfolgstrainer ist und im vergangenen Mai sensationell die WM-Silbermedaille holte, stritten sich die Schweizer Klubbosse im Herbst um die Weiterführung des Vertrags mit Simpson.

Die Diskussion war nicht der Grundsatz, ob man Simpson weiterbeschäftigt, vielmehr war man sich uneinig, um wie viele Jahre man Simpsons Vertrag verlänger sollte. Die Klubs entschieden sich gegen einen Vierjahresvertrag und sprachen sich vielmehr für einen Einjahresvertrag aus, der sich unter bestimmten Bedingungen automatisch verlängern würde.

Wie geht es mit Sean Simpson und der Schweiz weiter? Laut Eishockeyexperten soll eine Vertragsverlängerung trotz Aufruhr näher der Realität liegen als eine Trennung. (nch)