Saisonvorschau

Nach dem verlorenen Playoff-Final vom vergangenen Jahr ist der EVZ bereit für den nächsten Schritt

Der neue Hoffnungsträger des EV Zug: Der aus der NHL kommende Viktor Stalberg.

Der neue Hoffnungsträger des EV Zug: Der aus der NHL kommende Viktor Stalberg.

Teil 3 von 12 der NLA-Saisonvorschau widmet sich dem EV Zug. Die Innerschweizer setzen grosse Hoffnungen in ihre NHL-Neuverpflichtung Viktor Stalberg und können auch in der neuen Saison auf ihren starken Rückhalt Tobias Stephan bauen.

Der neue Hoffnungsträger: Viktor Stalberg.

Der Schwede verabschiedete sich nach über zehn Jahren in Nordamerika in Richtung Zug, weil er wieder einmal das tun möchte, was er kann, aber in den letzten paar Saisons nicht mehr durfte: Tore schiessen. In der NHL war er zuletzt ein Defensivstürmer mit beschränkter Eiszeit. In Zug will er Verantwortung übernehmen und seine Skorerqualitäten wieder ausspielen. Mit seinem Talent und seiner Masse (1,90 m, 95 kg) könnte Stalberg eine der spannendsten Figuren auf den Schweizer Eisfeldern werden.

Das alte Sorgenkind: Reto Suri.

Was war nur mit ihm los in der letzten Saison? Ganze vier Törchen produzierte der Nationalspieler, der zuvor sechsmal in Serie über zehnmal getroffen hatte. In den Playoffs kamen in 16 Spielen auch nur zwei Treffer dazu. Zu wenig für einen designierten Schlüsselspieler. In der Finalserie gegen den SC Bern fehlte den Zugern genau die offensive Durchschlagskraft, die ein Spieler wie Suri bringen sollte.

Reto Suri, das alte Sorgenkind des EVZ.

Reto Suri, das alte Sorgenkind des EVZ.

Der Schlüsselspieler: Tobias Stephan.

In der letzten Saison ist der Goalie des EV Zug seinem grossen Ziel, dem Gewinn des ersten Meistertitels, sehr nahe gekommen. Aber er hat gesehen, dass er sich noch einmal steigern muss. Berns Leonardo Genoni war im Final eine Klasse besser.

Der Zuger Schlüsselspieler: Torhüter Tobias Stephan.

Der Zuger Schlüsselspieler: Torhüter Tobias Stephan.

Der Trainer: Harold Kreis.

Auch das Konstante und Beständige hat einen Namen. Harold Kreis hat den EVZ mit seiner ruhigen und besonnenen Art – wegen der er auch gerne unterschätzt wird – bis in den Final geführt und damit sein Profil geschärft. Findet er Mittel und Wege, noch mehr aus seiner Mannschaft herauszuholen?

Zugs Cheftrainer Harold Kreis coachte sein Team in der vergangenen Saison in den Playoff-Final.

Zugs Cheftrainer Harold Kreis coachte sein Team in der vergangenen Saison in den Playoff-Final.

Fazit

Der EV Zug wird auch in dieser Saison wieder zu den Spitzenteams gehören und hat, wenn alles optimal läuft, auch legitime Chancen auf den Meistertitel. Die Mannschaft ist immer noch sehr gut besetzt. Dazu halten die Innerschweizer einen Joker in der Hinterhand: Josh Holden (39), der derzeit verletzt ist und ansonsten als Ausländer des NLBTeams Zug Academy vorgesehen ist, könnte im Verlauf der Saison den Schweizer Pass erhalten. Der langjährige EVZ-Söldner wäre gerade im Hinblick auf die Playoffs eine mehr als willkommene Verstärkung für das NLA-Team

«Nordwestschweiz»-Tipp

3. Platz nach der Qualifikation

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