EHC Olten
Mit einer Portion Respekt ins GCK-Auswärtsspiel

Die GCK Lions sind so etwas wie die Wundertüte der Liga. Zwar spielen sie systemtreu, aber praktisch nie mit der gleichen Aufstellung. Beim EHCO wird es hingegen nur kleine Rochaden geben im Vergleich zum letzten Spiel.

Michael Forster
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Ueli Huber wird gegen die GCK Lions erneut eine Chance erhalten.

Ueli Huber wird gegen die GCK Lions erneut eine Chance erhalten.

André Grossenbacher

Exakt fünf Wochen vor dem Start in die Playoffs trifft der EHC Olten am Dienstagabend (20 Uhr) auswärts auf die GCK Lions. Elf Runden vor Quali-Schluss trennen die Junglöwen elf Punkte von Platz 8 und damit einer Teilnahme an der K.o.-Phase. Trotzdem reisen die Oltner mit einer Portion Respekt im Gepäck nach Küsnacht, betont Dino Stecher. «Es sind junge Spieler mit viel Energie», so der Assistenztrainer, «wir dürfen sie auf keinen Fall spielen lassen sondern, umgekehrt, ihnen unser Spiel aufsetzen.»

Dass die Lions ein unbequemer Gegner sein können, wenn genau das nicht gelingt, hat der EHCO in der Vergangenheit immer wieder erfahren müssen. Zu der jugendlichen Unbeschwertheit gesellt sich die Ungewissheit über das Kader der Zürcher. Die GCK Lions treten praktisch nie mit der gleichen Mannschaft an. Das mache es auch für den Gegner nicht unbedingt einfacher, so Stecher: «Gegen sie ist es immer speziell, schliesslich wollen sich die Jungen zeigen.» Immerhin: Die Spielanlage ist bei den Lions während der ganzen Saison die gleiche.

Nur noch kleine Rochaden

Deutlich mehr Konstanz bezüglich Aufstellung herrscht bei den Oltnern. «Die Mannschaft steht, es gibt nur noch kleine Rochaden», bestätigt Stecher. Ueli Huber beispielsweise habe gegen Visp ein sehr gutes Spiel gemacht; er wird erneut eine Chance bekommen, seine Fähigkeiten zu beweisen. Olten werde, so Stecher, mit ziemlicher Sicherheit in der gleichen Formation auflaufen wie zuletzt gegen Visp.

Gegen die Walliser sei der Mannschaft ein wirklich gutes Spiel gelungen, sagt Stecher rückblickend, wenngleich er einräumt, dass der Gegner zuweilen Schwächen zeigte. «Sie kamen mit viel Energie ins Spiel und gingen prompt in Führung. Durch unseren unmittelbaren Gegenschlag kippte die Energie aber sofort auf unsere Seite.» Einzig nach dem Treffer zum 5:2 hatten die Visper noch einmal gute Momente und waren nahe dran am dritten Treffer. Alles in allem habe der EHCO aber «verdient gewonnen».

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