Am Vortag hatten sich beide Teams in Torlaune präsentiert. Lugano gewann in Lausanne 6:3, Zug bezwang Ambri-Piotta zu Hause 7:3. Wer nun aber erneut auf viele Treffer gehofft hatte, wurde enttäuscht. Das einzige Tor der Partie erzielte in der 5. Minute mit Alessandro Chiesa, der nach einem Abpraller erfolgreich war, erst noch ein Verteidiger. Der Zuger Johan Morant agierte in dieser Szene zu wenig konsequent.

Nachdem das Schussverhältnis nach zwei Dritteln 19:19 gelautet hatte, drückten die Gäste im letzten Abschnitt (14:5 Torschüsse) auf den Ausgleich. Elvis Merzlikins im Tor der Luganesi liess sich aber nicht bezwingen und feierte seinen dritten Shutout in dieser Saison. Der Lette bekundete allerdings auch Glück, als Josh Holden vier Sekunden vor dem Ende am Pfosten scheiterte.

Die beiden Teams trafen zum sechsten und letzten Mal in der laufenden Qualifikation aufeinander, wobei es je drei Siege gab. Allerdings war es für die Bianconeri der erste Saisonerfolg vor heimischem Publikum gegen den EVZ, der im neunten Spiel 2018 die zweite Niederlage erlitt.

Telegramm:

Lugano - Zug 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

5763 Zuschauer. - SR Wehrli/Wiegand, Bürgi/Progin. - Tore: 5. Chiesa (Bertaggia, Lapierre) 1:0. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Stalberg.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori, Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Etem, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Reuille.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Leeger; Helbling, Geisser; Martschini, Holden, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Haberstich, Kast, Schnyder.

Bemerkungen: Lugano ohne Fazzini (krank), Klasen, Ulmer, Sannitz. Zug ohne Roe, Grossmann (alle verletzt) und Zehnder (krank). - 23. Pfostenschuss Bürgler. - Timeout Zug (59.), Zug ab 58:38 ohne Goalie. - 60. (59:56) Pfostenschuss Holden.