Eishockey
Mehr Drama geht nicht: Vier Spiele für ein Halleluja

Kult-Regisseur Alfred Hitchcock hätte seine helle Freude am Lauf der Dinge in den aktuellen Playoffs der National League A. In allen vier Viertelfinalserien kommt es heute Abend zur «Belle», zur 7. und entscheidenden Partie.

Marcel Kuchta
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Eines der ersten siebten Spiele: Tohuwabohu zwischen Zug und Rapperswil am 12. März 1998.keystone

Eines der ersten siebten Spiele: Tohuwabohu zwischen Zug und Rapperswil am 12. März 1998.keystone

Seit der «Best-of-seven»-Modus in der Saison 1997/1998 eingeführt wurde, kam es erst einmal zu einer derartigen Kumulation von Entscheidungsspielen – und zwar im allerersten Jahr. Im Frühling 1998 gingen sämtliche Viertelfinalserien über die volle Distanz.

Am 12. März setzten sich jeweils die Heimteams durch. Der spätere Meister EV Zug gegen Rapperswil, Fribourg-Gottéron gegen Kloten, der HC Davos gegen Lugano und Ambri-Piotta gegen den SC Bern.

Der Heimvorteil wird auch heute Abend eine entscheidende Rolle spielen. Von bisher 28 Playoff-Serien, die über die volle Distanz gingen, gewann 23-mal der Gastgeber die Entscheidungspartie. Der HC Davos hat sich über die Jahre als «Meister des siebten Spiels» entpuppt. Die Bündner sind in acht Anläufen achtmal als Sieger vom Platz gegangen, darunter zweimal auf fremdem Eis.

Nur ein Spieler hat eine noch beeindruckendere Bilanz vorzuweisen: ZSC-Stürmer Andres Ambühl ist in neun Partien ungeschlagen geblieben. Zumindest eine dieser Serien wird also heute Abend zu Ende gehen. Es ist nur eines von vielen Playoff-Dramen.

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