Harte Zeiten

Mark Streits Aufstieg vom Dorfkönig zum NHL-Star

Kein "Dorfkönig" mehr: Mark Streit hat sich in der NHL etabliert (Archiv)

Kein "Dorfkönig" mehr: Mark Streit hat sich in der NHL etabliert (Archiv)

Mark Streit, Captain der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, macht schwere Zeiten durch. Nach einer schweren Verletzung an der Schulter fällt er mehrere Monate aus. «Es braucht viel Geduld, sich wieder an die Spitze heranzutasten», sagt Streit.

"Oft habe ich das Gefühl, dem Leim zuzusehen, wie er trocknet", sagt der 32-Jährige gegenüber der Zeitschrift "Die Weltwoche". Die Verletzung schmerze ihn zwar nicht mehr, sagt der Berner. Trotzdem sei der Weg zurück hart - momentan geht er jeden Tag in die Physiotherapie.

Doch dass der erfolgreiche Sportler harte und lange Wege erfolgreich meistert, hat er in der Vergangenheit bereits bewiesen. Als er versuchte, in der NHL Fuss zu fassen, war der Einstieg nicht einfach: Niemanden habe interessiert, dass er Captain bei den ZSC Lions und Schweizer Nationalspieler war, erzählt Streit.

"Ich war eine Art Dorfkönig", sagt der Berner im Nachhinein. "In Kanada kam ich auf die Welt." An sein erstes Spiel in der NHL erinnert sich der erfolgreiche Schweizer genau - er habe sich gefühlt "wie in einer Waschmaschine", so Streit.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1