Vor der Partie hatte sich die Frage gestellt, wie sich die Zuger im ersten Spiel nach dem Ende des NHL-Lockouts präsentieren würden, hatten sie doch mit den Abgängen von Liga-Topskorer Damien Brunner, Henrik Zetterberg und Rafael Diaz einen riesigen Substanzverlust erlitten. Zu Beginn war davon nichts zu spüren. Bereits nach 17 Sekunden hatte Dominic Lammer die Chance zum 1:0. Besser machte es in der 10. Minute Reto Suri, der seinen 100. Skorerpunkt in der NLA erzielte. In der 17. Minute erhöhte Josh Holden im Powerplay völlig verdient auf 2:0.

Danach lief bei den Zugern jedoch nicht mehr allzu viel zusammen. Lugano kam wie verwandelt aus der Kabine und dominierte die Partie fortan deutlich. In den letzten beiden Dritteln lautete das Schussverhältnis 30:12 (total 43:27) zu Gunsten der Gastgeber. Die beiden Tore von Glen Metropolit (33.) und Heikkinen, (47.) waren nichts als logisch. In der Overtime dauerte es nur 62 Sekunden, ehe Heikkinen das Game-Winning-Goal schoss. Dem Treffer war ein Fehler von Omark, der ansonsten eine starke Leistung zeigte, vorausgegangen.

Lugano - Zug 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) n.V.

Resega. - 4247 Zuschauer. - SR Eichmann/Stricker, Abegglen/Rohrer - Tore: 10. Suri (Fischer) 0:1. 17. Holden (Omark/Ausschluss Vauclair) 0:2. 33. Metropolit (Rosa) 1:2. 47. Heikkinen (Metropolit/Ausschluss Markkanen) 2:2. 62. (61:02) Heikkinen (McLean) 3:2. - Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Metropolit) gegen Lugano, 8mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Metropolit; Omark.

Lugano: Manzato; Hirschi, Schlumpf; Ulmer, Vauclair; Heikkinen, Nodari; Rüfenacht, Metropolit, Rosa; Reuille, Kamber, Kienzle; Kostner, McLean, Jordy Murray; Profico, Conne, Pivron; Dal Pian.

Zug: Markkanen; Zübler, Wozniewski; Helbling, Fischer; Chiesa, Schmuckli; Suri, Holden, Lammer; Martschini, Sutter, Omark; Casutt, Lüthi, Schnyder; Herzog, Schneuwly, Lindemann; Rossi.

Bemerkungen: Lugano ohne Fazzini, Brady Murray, Blatter, Morant, Domenichelli, Steiner (alle verletzt), Simion (krank) und Nummelin (überzähliger Ausländer). Zug ohne Christen, Blaser, Furrer und Erni (alle verletzt). - 28. Pfostenschuss Ulmer.