Dank seiner Verlobten hat Kienzle in Lugano viele Leute kennengelernt. Am Anfang sei es mühsam gewesen. «Es war fürchterlich! Lorenz machte gar nichts, weder putzen noch kochen», sagt die Tessinerin in der Dienstagsausgabe der «Schaffhauser Nachrichten».

Seit geraumer Zeit aber versuche Lorenz, dem Nichtstun entgegenzuwirken. Er absolviert die Berufsmatura, trainiert mit dem Boxer Roberto Belge und widmet sich seinen Tieren.

Seither gefällt es ihm im Tessin so gut, dass er bleiben möchte. Sein Vertrag bei den Luganesi läuft vorderhand noch bis 2014. Der 24-Jährige hofft allerdings auf eine Verlängerung. «Ich kann mir gut vorstellen, hier alt zu werden und nicht mehr in die Deutschschweiz zurückzukehren.»