Eishockey
Leise Entwarnung: Damien Brunner muss vier Wochen pausieren

Damien Brunner hat sich bei der 2:3-Overtime-Niederlage der New Jersey Devils gegen die Anaheim Ducks eine Verletzung am rechten Knie zugezogen. Doch der Schweizer NHL-Crack dürfte bei optimalem Heilungsverlauf die Olympischen Spiele nicht verpassen.

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Damien Brunner verletzt auf dem Eis

Damien Brunner verletzt auf dem Eis

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Damien Brunner hat sich bei der 2:3-Overtime-Niederlage der New Jersey Devils gegen die Anaheim Ducks eine Verletzung am rechten Knie zugezogen.

Erst wurde eine schwere Knieverletzung vermutet (wir berichteten). Doch nun zeigen die ersten Untersuchungen: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi dürfte nicht gefährdet sein.

Nach den ersten Bildern musste man Schlimmes befürchten. Nachdem Ducks-Verteidiger Mark Fistric in der Schlussphase des ersten Drittels bei einem Check mit seinem Knie das rechte Knie von Brunner getroffen hatte, musste der Schweizer mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Eis geführt werden.

Welcher Art die Verletzung ist, wurde bislang nicht bekannt gegeben, einer Operation muss sich Brunner jedoch nicht unterziehen. «Er wird mindestens vier Wochen ausfallen», sagte Lou Lamoriello, der GM der Devils.

Verletzung zu äusserst ungünstigem Zeitpunkt

Obwohl er in Sotschi dabei sein dürfte, kommt die Verletzung für Brunner zu einem äusserst ungünstigen Zeitpunkt. Nach einer Baisse mit nur einem Punkt in 17 Spielen kam er zuletzt immer besser in Fahrt.

In den vier Partien vor seiner Verletzungen erzielte er vier Tore und einen Assist, wobei sein Treffer gegen Ottawa mehr als sehenswert war.

Er schien trotz eines nicht auf ihn zugeschnittenen Spielsystems endgültig bei den Devils angekommen zu sein.

«Ich fühle mich mehr ins Spiel integriert», sagte Brunner nach einer Partie. Er stehe nun mehr an der richtigen Stelle und könne daher mit mehr Speed aus der Verteidigungszone kommen. (si/sha)

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