6833 Zuschauer lockten die 300 Partien im Durchschnitt an. Das sind 49 weniger als in der Vorsaison. Der Rückgang lässt sich unter anderem mit der tieferen Kapazität in Lausanne erklären. Statt wie die alte Halle 7600 Fans fasst das Lausanner Provisorium "Malley 2.0", in das der Klub diesen Herbst temporär umgezogen ist, nur 6700 Zuschauer. Der LHC büsste dann auch 285 Zuschauer pro Spiel ein.

Auf der anderen Seite erhöhte der EV Zug die Kapazität in seiner Arena von 7015 auf 7200 Zuschauer. Die Zentralschweizer, die im Vorjahr bis in den Playoff-Final vorgestossen waren, steigerten ihren Zuschauer-Durchschnitt um fast 550 pro Spiel auf den Wert von 6983.

Damit ist Zug hinter dem unangefochtenen Zuschauerkrösus SC Bern (16'371) und den ZSC Lions (8863) neu die Nummer 3 der Liga. Der EVZ ist einer von drei Klubs mit höheren Zahlen als letzte Saison; nur noch Fribourg-Gottéron (+131) und etwas überraschend auch Kloten (+127) liegen im "grünen" Bereich.

Kloten hatte sich bereits im Vorjahr um über 400 Personen pro Spiel gesteigert. Die Zuschauer goutieren offenbar den Kurs der Bescheidenheit - unabhängig vom sportlichen Kriechgang, der in dieser Qualifikation mit dem 12. und letzten Platz einen neuen Tiefpunkt erreicht hat.

Insgesamt neun Mannschaften mussten ein Minus hinnehmen. Den grössten Rückgang (-351) hatten die ZSC Lions zu verkraften, was zweifellos mit dem bisher schlechten sportlichen Abschneiden zu tun haben dürfte. Nebst den ZSC Lions und Lausanne waren Ambri-Piotta (-225) und Genève-Servette (-207) punkto Zuschauerzuspruch die grössten Verlierer.

Der Titelverteidiger SC Bern, der auch diese Saison am meisten Zuschauer in ganz Europa anlocken wird, büsste einen statistischen Zufallswert von 28 Zuschauern pro Spiel ein. Dies ergibt immer noch den zweithöchsten Wert aller Zeiten nach dem Rekord (16'399) in der letzten Saison.