NLA

Leader Kloten bezwingt SCB

Sieg für Leader Kloten mit (v.l.) Luomala, Eldebrink und Santala

Sieg für Leader Kloten mit (v.l.) Luomala, Eldebrink und Santala

Die Flyers demonstrierten ihre Stärken auch am 38. Spieltag der NLA. Der Leader rang den Champion Bern im Penaltyschiessen 3:2 nieder.

Verfolger Davos glitt gegen die Tigers (3:4) aus, derweil der EVZ nach einem spektakulären Schlussspurt gegen Fribourg 4:3 gewann.

Kloten ist derzeit in keiner Lage zu schlagen. Die Flyers verkrafteten Berns 2:2 sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit und schüttelten den SCB im Penaltyschiessen endgültig ab. Derweil der Titelhalter in den letzten 185 Minuten nur einen Zähler gewonnen hat, stürmte der Leader in 15 der vergangenen 17 Runden zum Sieg.

Spektakulär vermied der EVZ die sechste Heimniederlage. Die Innerschweizer lagen gegen den unberechenbaren HC Gottéron bis zur 55. Minute zurück, ehe sie mit einem Kraftakt vor eigener Kulisse die Wende erzwangen. Oppliger und Verteidiger Fischer - er 98 Sekunden vor der Schlusssirene - trafen zum 4:3. Paul Di Pietro, der in den Planungen Zugs ab dem Sommer keine Rolle mehr spielen wird, inszenierte die späte Wende mit zwei Assists.

Nicht nur die erstmalige Playoff-Teilnahme haben die SCL Tigers im Visier, sondern auch einen Platz in den Top 4. Die Emmentaler verkrafteten Taticeks temporären Ausgleich (14.) problemlos. Nach einer perfekten Kombination erzwang Haas das 2:1, ehe Claudio Moggi mit einem Shorthander das kursweisende 3:1 folgen liess.

Genève-Servette ist weiterhin gewillt, die Prognose seines Trainers Chris McSorley, die Equipe sei im zweiten Teil der Qualifikation nur schwer zu schlagen, mit Nachdruck umzusetzen. Beim kriselnden Lugano sorgten die Grenats früh für klare Verhältnisse. Vukovic, Fritsche und Park -- drei Profis mit nordamerikanischem Hintergrund -- erzwangen für den Spengler-Cup-Halbfinalisten eine 3:0-Führung. Dank dem 5:1 rückten die Westschweizer auf Platz 6 vor.

Die ZSC Lions (8./52 Punkte) beanspruchten beim heimschwächsten Team der NLA das Penaltyschiessen zum 5:4-Erfolg. Die Gäste führten gegen die Lakers zweimal, lagen nach 28 Minuten aber auch 1:3 zurück. Owen Nolan, der 38-jährige NHL-Saurier, war mit drei Skorerpunkten wesentlich am positiven Ergebnis beteiligt. Im Shootout stoppte Keeper Lukas Flüeler drei von vier Rapperswilern.

Im untersten Teil der Tabelle erlitt das letztplatzierte Ambri nach zuletzt drei Heimsiegen in Serie eine 0:1-Niederlage gegen Biel (9./41 Punkte). Das goldene Tor für die Gäste, die noch immer um einen Platz im Playoff-Feld ringen, markierte Gianni Ehrensperger in der 51. Minute. Der Matchwinner war solo über die halbe Eisfläche gestürmt. Reto Berra widerstand dem Ansturm der Tessiner problemlos und kam zum dritten Shutout der Saison.

Resultate: Ambri-Piotta - Biel 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Davos - SCL Tigers 3:4 (1:2, 0:1, 2:1). Kloten Flyers - Bern 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0) n.P. Lugano - Genève-Servette 1:5 (0:1, 0:2, 1:2). Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 4:5 (1:1, 2:2, 1:1, 0:0) n.P. Zug - Fribourg 4:3 (0:0, 2:1, 2:2).

Rangliste: 1. Kloten Flyers 38/88. 2. Davos 38/81. 3. Zug 37/72. 4. Bern 37/68. 5. SCL Tigers 38/63. 6. Genève-Servette 36/53. 7. Fribourg 37/53. 8. ZSC Lions 37/52. 9. Biel 38/41. 10. Rapperswil-Jona Lakers 38/36. 11. Lugano 37/35. 12. Ambri-Piotta 37/30.

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