Die Lausanner nutzten die sechstägige Pause optimal. Das Team von Heinz Ehlers legte los wie die Feuerwehr. Schon nach sieben Minuten brachte Juha-Pekka Hytönen die Waadtländer in Führung. Vorher hatte Lausanne 145 Minuten lang kein Tor mehr erzielt. Die Vorentscheidung fiel in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts: Lausanne nützte durch Harri Pesonen (2:0) und Ossi Louhivaara (3:0) zwei Überzahlchancen innerhalb von vier Minuten aus. Nach Servettes Anschlusstreffer zum 1:3 machte im Schlussabschnitt Hytönen mit zwei weiteren Treffern innerhalb von 122 Sekunden alles klar. Für Lausanne trafen am Freitagabend nur Finnen.

Servette spielte in der Malley-Eishalle diesmal nicht mit. Die Genfer waren weniger frisch; ihnen waren die Strapazen des dienstäglichen Europacup-Abenteuers gut anzumerken. Die Müdigkeit kam in müden Beinen zum Ausdruck, daraus entwickelte sich die unsaubere Spielweise, welche der Gegner im zweiten Abschnitt zur Vorentscheidung ausnützte.

Lausanne - Genève-Servette 5:1 (1:0, 2:1, 2:0)

7315 Zuschauer. - SR Massy/Wehrli, Bürgi/Kovacs. - Tore: 7. Hytönen (Ruzicka, Gobbi/Strafe angezeigt) 1:0. 24. Pesonen 2:0. 28. Louhivaara (Miéville, Pesonen/Ausschluss Romy) 3:0. 31. Kast (Tom Pyatt, Rubin) 3:1. 47. Hytönen (Déruns) 4:1. 49. Hytönen 5:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Hytönen; Rubin.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Jannik Fischer, Lardi; Rytz, Genazzi; Stalder; Ruzicka, Hytönen, Déruns; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Herren, Froidevaux, Neuenschwander; Augsburger, Florian Conz, Simon Fischer; Benjamin Antonietti.

Genève-Servette: Bays (47. Descloux); Dario Trutmann, Marti; Vukovic, Ranger; Loeffel, Mercier; Eliot Antonietti, Iglesias; Rubin, Tom Pyatt, Taylor Pyatt; D'Agostini, Romy, Bezina; Simek, Rod, Jacquemet; Traber, Rivera, Kast.

Bemerkungen: Lausanne ohne Bang, Genoway und Seydoux, Genève-Servette ohne Roland Gerber, Maier (alle verletzt) und Picard (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Pesonen (15.).