Fribourg setzte sich gegen Bern dank zweier Tore innerhalb von 18 Sekunden zum 3:1 (51.) durch. Der erst Sieg von Gottéron nach drei Niederlagen ging absolut in Ordnung. Berns Verteidiger David Jobin blieb nach einem Check von Adrien Lauper regungslos liegen, soll aber "bloss" eine Hirnerschütterung erlitten haben.

Zum Matchwinner von Lausanne avancierte Thomas Déruns, der innerhalb von 175 Sekunden die Tore zum 2:2 (53.) und 3:2 (55.) schoss. Damit liegen die Waadtländer nun einen Punkt vor Bern, das allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Zudem muss Lausanne in den letzten drei Runden auswärts antreten.

Davos schaffte dank eines 3:2-Sieges in Lugano, dem dritten Sieg in Serie, die Playoff-Qualifikation. Die Bündner holten zweimal einen Rückstand auf, ehe Reto von Arx in der 45. Minute der Siegtreffer gelang. Damit setzte sich auch im vierten Saisonduell zwischen diesen beiden Teams die Auswärtsmannschaft durch. Der HCD überholte dank den drei Zählern die punktgleichen Tessiner, die ebenfalls die Playoffs planen können.

Ambri-Piotta holte gegen die Rapperswil-Jona Lakers ein 1:3 und 3:4 auf und siegte 5:4 nach Penaltyschiessen. Für die St. Galler war es die achte Niederlage in Serie.

Der EV Zug verabschiedete sich nach einem 0:2 bei den bereits als Qualifikationssieger feststehenden ZSC Lions so gut wie sicher aus dem Playoff-Kampf. Die Zentralschweizer weisen bei noch vier ausstehenden Spielen einen Rückstand von acht Punkten auf Lausanne aus. ZSC-Goalie Lukas Flüeler kam zu seinem sechsten Shutout in dieser Saison.

Resultate: Ambri-Piotta - Rapperswil-Jona Lakers 5:4 (1:1, 2:2, 1:1, 0:0) n.P. Fribourg - Bern 3:2 (1:1, 0:0, 2:1). ZSC Lions - Zug 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). Lugano - Davos 2:3 (0:0, 2:2, 0:1). Lausanne - Biel 4:2 (1:0, 0:1, 3:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 47/99. 2. Fribourg 46/81. 3. Kloten Flyers 46/79. 4. Davos 46/77. 5. Lugano 47/77. 6. Ambri-Piotta 46/75. 7. Genève-Servette 45/69. 8. Lausanne 47/68. 9. Bern 46/67. 10. Zug 46/60. 11. Biel 47/44. 12. Rapperswil-Jona Lakers 47/38.