Etwas über 28 Minuten lang gelang dem Team von Coach Ville Peltonen ähnlich wenig wie zuletzt bei der 1:4-Heimniederlage gegen Ambri-Piotta. Dann brach Captain Etienne Froidevaux mit seinem zweiten Saisontor den Bann. Sieben Minuten später erhöhte Robin Grossmann mit einem nicht unhaltbar scheinenden Weitschuss auf 2:0.

Damit war beim zuvor dominanten Fribourg der Stecker gezogen. Mit drei Strafen in der ersten Hälfte des Schlussdrittels machten sich die "Drachen" sämtliche Hoffnungen auf ein Comeback gleich selber zunichte. So erhöhte Joël Genazzi, der kurz zuvor einen Penalty vergeben hatte, mit seinem ersten Saisontor in der 48. Minute auf 3:0.

Danach geriet der erste Lausanner Sieg im Oktober nicht mehr in Gefahr. Gottéron kassierte derweil erstmals seit dem 25. September (3:6 gegen Zug) mehr als zwei Gegentore.

Telegramm:

Lausanne - Fribourg-Gottéron 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)

6700 Zuschauer (ausverkauft).- SR Stricker/Wiegand, Bürgi/Duarte. - Tore: 29. Froidevaux (Leone, Grossmann) 1:0. 36. Grossmann (Junland, Bertschy) 2:0. 48. Genazzi (Emmerton/Ausschluss Slater) 3:0. 55. Miller (Sprunger) 3:1. 60. (59:15) Vermin 4:1 (ins leere Tor).- Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Junland; Sprunger.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Grossmann; Trutmann, Genazzi; Nodari, Frick; Borlat; Bertschy, Emmerton, Jeffrey; Vermin, Mitchell, Herren; Leone, Froidevaux, Kenins; Traber, In-Albon, Antonietti; Simic.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Abplanalp, Furrer; Schneeberger, Stalder; Schilt; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Lhotak; Sprunger, Walser, Miller; Holdener, Schmutz, Vauclair; Meunier.

Bemerkungen: Lausanne ohne Lindbohm (überzähliger Ausländer), Zangger und Roberts, Fribourg ohne Birner (alle verletzt). Pfostenschuss Rossi (2.). Berra hält Penalty von Genazzi (47.). Fribourg von 58:31 bis 59:15 ohne Torhüter.