usserhalb des Hallenstadions brillieren die Lions zwar weiterhin nicht sonderlich, aber zumindest blieb ihnen eine weitere Enttäuschung erspart - primär dank der späten Co-Produktion von Bergeron und Wick, der im letzten Powerplay nach einer Schussfinte perfekt passte. Das Duo ermöglichte dem ZSC im vierten Anlauf das erste Happy End nach einer Verlängerung.

Nicht zum ersten Mal leistete Lausanne dem ZSC erheblichen Widerstand. Bereits im vergangenen März hatten die robusten Waadtländer die eher spielerisch veranlagten Lions in der Playoff-Viertelfinal-Serie (3:4) in einen harten Abnützungskampf verwickelt.

In der Malley wiederholte sich die Story abermals. Der Titelhalter hatte lange zu kämpfen. Der 1:0-Vorteil - der frühere Calgary Verteidiger Derek Smith markierte den zweiten Saisontreffer - entglitt dem ZSC relativ schnell. Verteidiger Rytz düpierte den Zürcher Keeper Flüeler mit einem platzierten Schlenzer.

Mehrfach stand der LHC dicht vor einem weiteren erfolgreichen Abschluss. Flüeler sah sich dreimal einer 2:1-Situation der energischen, aber zu oft ungestümen Einheimischen ausgesetzt. Die Lions hinterliessen weder einen besonders inspirierten Eindruck, noch verhielten sie sich in der Defensive speziell konzentriert.

Lausanne - ZSC Lions 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.V.

6884 Zuschauer. - SR Eichmann/Wehrli, Mauron/Wüst. - Tore: 33. Smith (Nilsson) 0:1. 38. Rytz (Mieville, Louhivaara) 1:1. 65. (64:34) Bergeron 1:2 (Wick/Ausschluss Bang) - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC. - PostFinance-Topskorer: Louhivaara; Wick.

Lausanne: Caminada; Leeger, Gobbi; Lardi, Jannik Fischer; Genazzi, Rytz; Stalder; Simon Fischer, Hytönen, Bang; Herren, Froidevaux, Neuenschwander; Louhivaara, Mieville, Pesonen; Ulmann, Savary, Augsburger.

ZSC Lions: Flüeler; Bergeron, Stoffel; Siegenthaler, Blindenbacher; Smith, Seger; Schnyder; Baltisberger, Shannon, Nilsson; Bärtschi, Trachsler, Bastl; Keller, Cunti, Wick; Künzle, Fritsche, Schäppi; Senteler.

Bemerkungen: Lausanne ohne Huet, Genoway, Déruns, Antonietti, Conz, Seydoux, ZSC Geering (verletzt), Malgin, Sandro Zangger, Jan Neuenschwander (alle GCK).