Am Dienstag hatte Rapperswil-Jona beim 2:1 gegen Lausanne den ersten Saisonsieg gefeiert. Vier Tage später und 24 Stunden nach dem 0:2 in Biel kehrte die Ernüchterung endgültig ein. Gegen effiziente, aber keineswegs überragende Zuger erspielten sich die nur mit zwei Ausländern angetretenen Lakers kaum Chancen. Neuen Schwung soll ein tschechischer Stürmer bringen; Radek Smolenak spielt ab der kommenden Woche für den Aufsteiger.

Zug führte die Entscheidung im Mitteldrittel mit drei Treffern innerhalb von zehn Minuten zum 4:0 herbei. Wenige Minuten vor dem 2:0 (30.) hatte Trainer Dan Tangnes sein Timeout genommen. Die Massnahme auf den zuvor wenig inspirierende Auftritt wirkte. Insbesondere das Trio David McIntyre (1 Tor/2 Assists), Lino Martschini (1/1) und Reto Suri (1/1) überzeugte beim EVZ.

Telegramm:

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 1:4 (0:1, 0:3, 1:0)

4021 Zuschauer. - SR Massy/Stefik, Fuchs/Obwegeser. - Tore: 8. McIntyre (Martschini/Ausschluss Ness) 0:1. 30. Suri (McIntyre) 0:2. 34. Klingberg (Ausschluss Zehnder!) 0:3. 40. (39:33) Martschini (McIntyre, Suri) 0:4. 50. Knelsen (Aulin/Ausschluss McIntyre) 1:4. - Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Schweri) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Alatalo) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Ness; McIntyre.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gähler, Profico; Iglesias, Schmuckli; Hächler, Maier; Berger; Aulin, Knelsen, Casutt; Brem, Schlagenhauf, Hüsler; Mosimann, Mason, Schweri; Primeau, Ness, Rizzello; Fuhrer.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Zryd, Zgraggen; Schlumpf, Alatalo; Stadler; Martschini, McIntyre, Suri; Klingberg, Albrecht, Lammer; Leuenberger, Senteler, Schnyder; Widerström, Zehnder, Haberstich.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Helbling, Wellman, Spiller und Gilroy, Zug ohne Roe, Stalberg, Thiry, Simion und Fohrler (alle verletzt). Timeout Zug (26.).