Das negative Betriebsergebnis von 2,7 Millionen Franken (im Vorjahr vor dem Führungswechsel waren es gar 7,7 Millionen Franken!) konnte mittels bedeutenden Zuschüssen der Aktionäre und einmaligen Beiträgen aus dem Klubumfeld bis auf den Jahresverlust von 1,1 Millionen Franken finanziert werden.

Dem Ziel, dereinst ohne Verlust agieren zu können, ist man laut eigener Einschätzung via Medienmitteilung "einen bedeutenden Schritt nähergekommen".

Ab der Saison 2018/19, wenn zahlreiche Verträge ausgelaufen sind, sollen dann "schwarze Zahlen" geschrieben werden, sagte Klub-Präsident Hals-Ulrich Lehmann an der Vorsaison-Medienkonferenz des Schweizer Eishockey-Cupsiegers. Die Vision des Klubchefs ist ein NLA-Team Kloten ohne Ausländer - vorzugsweise bereits in einem Jahr.

Für die bevorstehende Saison verspricht Lehmann den Verzicht auf einen vierten Ausländer. Zudem will man den Zuschauerdurchschnitt von 5100 pro Spiel steigern.

Kloten hatte in der vergangenen Saison in der Meisterschaft den 10. Rang (direkter Klassenerhalt) belegt, wurde aber immerhin Cupsieger mit einem Finalsieg gegen Genève-Servette vor eigenem Publikum.