Cristobal Huet, der Goalie von Lausanne, parierte 34 Schüsse und wehrte im Penaltyschiessen alle drei kanadischen Versuche ab. Als zweifacher Torschütze konnte sich bei den Franzosen Stéphane da Costa von den Binghamton Senators feiern lassen.

Nach 60 Minuten war es im ersten Spiel der Gruppe A 2:2 gestanden, in der Verlängerung fielen keine Tore. Den entscheidenden Penalty verwandelte Pierre-Edouard Bellemare. Die Franzosen hatten bereits im Vorjahr für eine kleine Sensation gesorgt, als sie Russland mit 2:1 bezwangen.

Nach einer Überraschung sah es lange Zeit auch im zweiten Spiel der Gruppe A zwischen der Slowakei und Tschechien aus. 2:1 führten die Slowaken im "Burderduell" bis in die 58. Minute, ehe Superstar Jaromir Jagr der Ausgleich gelang. Und in der Verlängerung sorgte Jakub Klepis doch noch für den standesgemässen 3:2-Erfolg des Weltmeisters von 2011.

Ein erstes Zeichen setzten dafür die USA, der zweite Gegner der Schweiz. Die Amerikaner liessen beim 6:1 gegen Gastgeber Weissrussland nichts anbrennen und erwiesen sich als gnadenlos effizient. Die Entscheidung führten sie im Mitteldrittel herbei, als sie innerhalb von 163 Sekunden drei Treffer erzielten und auf 4:0 erhöhten. Die Euphorie des Gastgebers wurde nach dieser deutlichen Niederlage arg gedämpft.